Mit ‘Computerspiele’ verschlagwortete Einträge

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AION vs. WoW

August 13, 2009

In der Welt der Online-Rollenspiele gibt es bald einen neuen Wettbewerber: AION – das bringt die Community dieser Spielart doch gleich mal dazu, erbitterte Diskussionen zu starten, ob AION denn nun besser ist als WoW, unglaublich unsinnig die Frage, da man ja noch nicht mal wirklich AION bisher hat spielen können. Aber da ich nun mal die Klappe nicht halten kann, habe ich mich mal in die Diskussion eingemischt:

„Ich weiß nicht, wieso hier eigentlich so verbittert diskutiert wird. ich spiele seit BC WoW, habe DD, Heal und Tank erfolgreich gespielt, und bin auch noch aktiv, wenn auch nicht mehr so heftig, weil der neue Patch gerade ziemlich nervt. Ich habe so ziemlich alle Blizzard-Games vorher gespielt, fühle mich in WoW zu Hause, weil Blizzard dieses Spiel, wie alle zuvor, mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattet hat, viel Humor beweist – der allenfalls manchmal in der deutschen Lokalisation ein bisschen peinlich wird – wer braucht schon Käptn I.GLU?

Nach einer gewissen Spielzeit und drei 80ern wird mir WoW gerade ein bisschen langweilig und manchmal denke ich, ich würde heute gar nicht einloggen, wenn ich nicht noch die Juwe-Daily machen wollte – auf der anderen Seite macht mir eine Sache im Moment immer noch Spaß, ich level ein paar Twinks – und sehe dabei wieder mal, wie cool die Classic-Gebiete gemacht sind, wie gut sie trotz manchmal pixeliger Texturen noch aussehen, und wie gut zum Beispiel die Lernkurve zur Beherrschung der Klassen gemacht ist. Da habe ich noch keine Ahnung, wer da wirklich dran kommen wird – mal schauen.

Weil ich neugierig bin, habe ich auch in andere MMOs reingeschaut, in Runes of Magic für ziemlich genau zehn Minuten, das reichte, in LOTRO und WAR auch mal deutlich länger, aber schon allein, wie die Chars da liefen, hat mich total abgeschreckt, ich fand nicht wirklich etwas Neues – LOTRO war unglaublich behäbig und langweilig, WAR hatte hier und da netten Humor und durchaus nicht uninteressante Charakterklassen – aber es konnte einfach nicht fesseln. Und dann macht man doch WoW an und ist wieder zu Hause und die anderen MMOs können einen eher periphär tangieren.

Viele, mit denen ich früher mal WoW gespielt hab, sind jetzt im AION-Fieber, und die Videos, die ich gesehen habe, sind wirklich schick – aber vor allem sagen viele, dass AION Feeling hat – etwas, wovon LOTRO und WAR nur träumen können. Nun, ich werde reinschauen, am Wochenende vielleicht mal ein bisschen am Rechner eines Freundes ausprobieren, und wahrscheinlich werde ich auch zu denen gehören, die es ausprobieren – nicht, weil ich WoW plötzlich für ein doofes Spiel halte – das ist es nicht, auch wenn die letzte Änderung mit den Marken relativ sinnlos war, zumindest fühlt es sich für mich so an. Ich werde es ausprobieren, weil ich es mit ein paar netten Leuten zusammen spielen kann, mit Leuten, bei denen ich mich darauf freue, ihre Stimmen im TS zu hören – Spaß machen wird das auf jeden Fall, wenn dann das Spiel auch noch seine Erwartungen einlöst – vielleicht bleibt dann der WoW-Acount mal ein bisschen ungenutzt.“

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Quick – Erinnerungen für Nachgeborene V

Januar 13, 2009

Computer, die Zweite:
Mein erster Computer war ein 386er mit 4 MB Arbeitsspeicher (das Notebook, dass ich gerade auf dem Schoß habe, hat 3 GB) und einer Festplatte von 105 MB – heute bekommt man schon winzige Speicherchips für Handys und Kameras mit 4 und 8 GB … von Festplatten reden wir lieber mal nicht … ein Spiel, dass ich auf diesem Computer ganz gerne spielte, war California Games … vor vier Jahren bekam ich dann das ersteHandy, auf dem ich das gleiche Spiel spielen konnte … die Fortschritte sind manchmal wirklich beängstigend …

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Quick – Erinnerungen für Nachgeborene IV

Januar 11, 2009

Mein erster Kontakt mit Computerspielen war ein Gerät, ein Telespiel, das in einer Kneipe stand, in die mein Opa zum Frühschoppen ging. So einen lebendigen Enkel kriegt man natürlich wunderbar ruhig gestellt, wenn man ihn mit Kleingeld für den Automaten versorgt. Es ging um einen Weltraumjäger, den man mit einem Joystick hin und her bewegte, und damit von oben kommende Gegner abschoss. Eine weitere frühe Erinnerung an solche Sachen ist ein PacMan im Handelshof, einem Geschäft, in das es immer mal wieder ging, und wo ich mich gefühlte Stunden mit diesem Labyrinthläufer beschäftigte.
Als ich neun war, hatte ein älterer Freund vom Dorf den ersten C64 … und das war natürlich der Knüller überhaupt, nur durfte er viel zu selten an diesen Rechner – und noch seltener, wollte er mich dabei haben … Decathlon war das Spiel der Stunde, Zehnkampf, den man meistens mit möglichst schnellem Ruckeln am Stick bestritt.

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Nach dem Patch – oder – Warten auf das Lich King …

November 6, 2008

Ja, manchmal ist es dann doch wieder WoW über das ich schreiben muss. Es ist schon irgendwie seltsam. Da kämpft man sich monatelang durch Azeroth und die Scherbenwelt, hat sich gerade mit dem Gefühl angefreundet, nun zu den 70ern zu gehören, den Charakteren, die nur noch in Hero-Inis und Raids ihre Bestimmung finden – also die richtig schwierigen Sachen angehen, da ist „Wrath of the Lich King“ nicht mehr fern, die neue Erweiterung, die WoW auf ein weiteres Level heben wird. Dann wird man bis 80 weiter können, dann wird man neue Instanzen und Raids entdecken können, und die Charaktere bekommen neue Fertigkeiten, die natürlich noch stärker und besser sind – woraufhin die Gegner auch wieder stärker und besser werden … ist ja klar, oder?

Aber im Moment ist das Spielgefühl von WoW irgendwie seltsam. Auf der einen Seite werden gerade einige Länder von den Untoten der Geißel angegriffen – das gibt zusätzliche Kämpfe, und vor allem einiges an Atmosphäre, weil die Geißel an allen möglichen Ecken und Punkten auftaucht – auch für niedrigstufige Charaktere wie den Paladin, den ich gerade hochspiele, um nicht immer nur Jäger zu sein. Auch tauchen an einigen Stellen seltsame neue NPCs auf … es gibt schon ein bisschen was zu sehen.

Aber auf der anderen Seite gab es vor zwei Wochen einen riesigen Patch, der das ganze Spiel sehr heftig verändert hat. Die neuen Talentbäume wurden implementiert, man kann nun Inschriftenkundiger werden – ein neuer Beruf – und die gesamte Scherbenwelt wurde ziemlich extrem vereinfacht. War es vor dem Patch noch ein ziemlich großes Unterfangen, die Raidinstanz Karazhan mit normal ausgestatteten Charakteren zu leeren, ist es inzwischen fast ein Spaziergang. Niemand passt richtig auf, alle drücken nur die Knöpfe, die sie gewohnt sind zu drücken – und die Bosse fallen wie die Fliegen. Kara mit nur einem Tank? Kein Problem … ganz ehrlich, gestern kamen wir auf die Idee, Karazhan zu fünft, statt zu zehnt zu versuchen … haben es aber dann gelassen, weil wir keine besonders gute Mischung gehabt hätten. (Machbar war Kara auch vorher schon zu fünft, allerdings nur von unglaublich gut ausgestatteten Charakteren und den passenden Charakterklassen). In den letzten Tagen war ich in zwei Instanzen, nicht, weil ich was für meinen Jäger tun wollte – ich komme, wenn die Gilde ruft. Es geht dabei wirklich nur um die Hilfe für die Kollegen. Und beide Male habe ich mich tierisch gelangweilt – ich hätte lieber weiter meinen Paladin gelevelt, denn der soll möglichst bald ein annehmbarer Heiler werden – auch wenn momentan das Vorurteil, Paladine würden keinen Schaden machen, wirklich Quatsch ist.

Normale Instanzen sind einfach keine Herausforderung mehr. Auch der Nutzen ist natürlich gerade sehr zweifelhaft – also der Nutzen von Inis, Hero-Inis, ja sogar von Raids – man weiß nämlich nicht, was das Zeug bald wert ist, das man da bekommt. Bald machen wir uns auf den Weg von der 70 auf die 80 und vermutlich werden wir alles, was normal gut ist, nach drei oder vier weiteren Stufen auswechseln, und alles was sehr gut ist, nach fünf oder sechs. Dafür lohnt sich ja irgendwie der Aufwand nicht. Also twinkt man lieber, zieht also den Zweitcharakter hoch, und lässt den Erstcharakter sinnlos in Shattrath herumstehen – allenfalls, wenn der Twink Geld braucht, ist der Main wirklich wichtig.

Mein Ziel ist es nun, dass mein Pala möglichst vor dem Add-On in den Bereich der Scherbenwelt kommt – allerdings sind das noch 16 Stufen – und vielleicht sorge ich auch noch für ein bisschen Gold, in dem ich mit dem Main ein bisschen questen gehe – was auf jeden Fall sinnvoller ist, als Inis zu besuchen. Und dann auf nach Nordend, ich bin sehr gespannt … und ich werde berichten.

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Mein erstes Mal … in Karazhan

September 5, 2008

Jepp, wieder mal ein WoW-Artikel, dieses Mal aber nur ein Erfahrungsbericht.

Ja, ich war in Karazhan, der ersten großen Raidinstanz in der World of Warcraft. Ich war mit meinen lieben Phönixwächtern da, also der Gilde, der ich mich zugehörig fühle (irgendwer interessiert an einer Gilde, die in mehreren Spielen zu Hause ist? www.phoenixwaechter.de). Aber wie das so ist, wir hatten einen Schadensausteiler zu wenig und die Druidin, die zugesagt hatte und in Bärenform „tanken“ sollte, war einfach nicht erschienen … also mussten zwei Bekannte mit, ein Tank, der die Bedrohung leider nur dann wirklich hielt, wenn wir Jäger auf Wattebäuschchen-Modus umstellten, und eben ein weiterer Jäger, der schon oft mit unserer Raidleiterin unterwegs war. Der Tank regte mich nicht weiter auf, mit solchen Problemen muss man umgehen – unser Raid ist auch nicht super equipped, ein paar Leute kennen sich wie ich überhaupt nicht aus, es dauert also pro Boss ein bisschen, aber das ist ja nicht schlimm, wir wollen uns ja verbessern. Über den weiteren Jäger werde ich noch ein bisschen meckern – hinter dem erfahrenen Spieler steckte leider ein sehr unreifer Teenie, der ganz schnell minestens der halben Raidgruppe ordentlich auf den Senkel ging …

Das erste was auffällt, meine Herren, ich hatte mit großen Gruppen gerechnet, nein, wir kämpfen gegen zwei Gegner, einer davon wird ruhig gestellt und der andere bekommt von sechs „DamageDealern“ alles verpasst, was man so hat – und trotzdem dauert es ein Weilchen, bis man die Geisterpferde, die die ersten Gegner sind, dann auch wirklich platt hat. Sicherlich haben wir mit drei Hexern und drei Jägern eine kuriose Aufstellung, aber der Schadenoutput ist eigentlich gut … nun ja, ist halt etwas anders, als die klassische Ini …

Die Stimmung ist in dieser Instanz übrigens wirklich sehr schön düster gemacht, die Musik passt, die Orte sind wunderschön designed, und praktischerweise auch noch so, dass man schnell hereinlaufen kann, wenn man gerade verstorben ist … was dann auch noch vor dem ersten Boss das erste Mal passiert – unsere Leiterin und Heilerin hatte sich kurz an die falsche Stelle gestellt, und die Gegnergruppe die so unverhofft über uns hereinbricht, trifft einen Hühnerhaufen an, die Hexer sterben wie die Fliegen – die halten halt nichts aus – die Tanks stehen sinnlos herum und kriegen keine Bedrohung aufgebaut, Jäger und Heiler geraten in die Schussbahn, und auch wenn wir Jäger ein bisschen was aushalten, mehr als drei oder vier Schläge brauchen die Phantompferde und ihre Pfleger nicht für uns …

Dann kommt der erste Bossgegner, Atumen der Jäger, und ich Jäger seh mir den Kampf zum größten Teil aus liegender Perspektive an – wie war das mit dem Tank, der keine Bedrohung aufgebaut bekommt … Mist, keine Wattebäuschchen zur Hand gehabt … Aber mein inzwischen fast sprichwörtliches Glück bei der Beute, die die Bosse fallen lassen, trifft auch dieses Mal: Ich bekomme gleich eine neue Armbrust, die zwar weniger Schaden bei normalen Kämpfen macht, aber gegen Bosse einfach von Vorteil ist – sie trifft mit höherer Wahrscheinlichkeit – und sie sieht verdammt schick aus …

Auf dem Weg zu dem zweiten Boss Moroes gilt es dann, viele kleine Gegner aus einem Ballsaal zu holen, gerne auch in großen Gruppen – jetzt wäre ein Paladintank mit Weihe toll, unsere Krieger lassen immer die halbe Gruppe laufen, wenn man zu viel Schaden hereinsemmelt. Die Hexer halten sich zurück, damit die Heiler nicht die Hälfte der Zeit wiedererwecken müssen – und unser junger Freund, der nervige Jäger, mosert herum und will den Hexern vorschreiben, was sie zu tun haben, herrlich!

Moroes ist ein echtes Problem, denn hier gibt es eine Bossgruppe, also eine ganze Gruppe starker Gegner, die sich um den Boss herum gruppieren. Und hier kommen die ersten Überforderungen. Die erste Taktik besagt, dass die Jäger ihren Tierchen die ganze Zeit an Moroes lassen, während man eigentlich andere Ziele bekämpft. Moroes verschwindet aber alle Nase lang und ich finde ihn nicht wieder, wenn er zurückkommt, oder vergesse schlicht, dass mein Tierchen ja dorthin zu steuern wäre – ich bin ja auch ansonsten noch mit meiner Eisfalle und dem Morden des momentanen Targets beschäftigt … zu viel …

Unser jugendlicher Vollprofi verschuldet hier dann auch gleich zwei „Wipes“ – gibt es ein deutsches Wort dafür, dass eine Riadgruppe gemeinsam stirbt? – zumindest mit, indem er einfach für Chaos sorgt und selbstständig Ziele ändert, ohne dass ernsthaft anzusagen … ein Wipe geht an mich, weil ich in Panik gerate, als mein Gegner einfach durch meine Eisfalle läuft – er widersteht dem Zauber – und ich ganz schnell eine neue legen muss. Danach kann ich keine vorerst keine mehr legen, hoffe darauf, dass mir jemand aushilft, weiß nicht mehr wo ich bin, soll mein Tier auch noch losschicken und habe mindestens drei Bretter vor dem Kopf. Kurzschluss ….

Dann wird die Taktik geändert – die Zuordnung ist jetzt anders, ich brauch mich nicht mehr um das Schicken meines Tieres auf einen anderen Gegner kümmern, und kann nun souverän meinen Gegner in der Eisfalle verschimmeln lassen – trotzdem brauchen wir noch einen Anlauf, weil dieser Boss einfach manchmal Amok läuft, mal kurz nen Heiler killt oder die Riege der Schadensausteiler dezimiert, wir haben ihn fast, als der Tank stirbt – und dann ganz schnell der Rest.

Beim letzten Mal schaffen wir es dann locker, ohne jedes Problem – und alles fragt sich, was wir so lange vor diesem Boss gemacht haben.

Es geht weiter, schließlich muss noch eine übergroße Jungfrau umgehauen werden – und mehr werden wir an diesem Abend auch nicht schaffen, wir sind halt relative Anfänger. Weiter also durch Mobgruppen, ein Hexer stirbt gleich zweimal hintereinander, vor allem, weil unser junger und irgendwie auch ein bisschen dämlicher Freund die nächsten Gruppen zieht, bevor der gnomische Minihexer wieder unter den Lebenden ist – wenn man erweckt wird, hat man wenig Leben und Mana, und wenn dann die nächsten Gegner kommen, ist man halt sofort wieder tot.

Dann stehen wir vor der Riesin, die Raidleiterin gibt genaue Anweisungen – wir müssen unsere Katzen und fliegenden Schlangen bei uns halten – stellen uns narrensicher auf, und wipen wieder … Unser Übercleverle, der ja alles kann und alles weiß – nein, der Junge geht mir gar nicht auf den Geist – hat es halt nicht nötig auf die Raidleiterin zu hören, schickt sein Vieh los – jetzt mal ehrlich, ein Zwerg mit einer geflügelten Schlange, der hat noch nicht mal Geschmack! – provoziert einen Kettenblitz, auf den die Heiler nicht vorbereitet sind … außerdem kann der zweite Tank wieder das Wasser nicht halten – der Rest ist Geschichte.

Beim zweiten Versuch klappt es dann – locker ist das nicht, aber es klappt – und unsere Tanks werden auch noch kräftig beschenkt – ich möchte mir auch nicht vorstellen, was die beiden an Reparaturkosten bezahlen mussten.

So geht der erste Raidabend unserer Gilde zu Ende … und wenn man von einem Störfaktor absieht, hat es auch richtig Spaß gemacht … und laut unseren Statuten geht es in unserer Gilde ja um Spaß und nicht in erster Linie um Erfolg. Wenn am Samstag die Aufstellung stimmt, wir ein bisschen ausgeglichener sind und kein nerviger, kleiner, arroganter Halbwüchsiger die Atmosphäre stört, dann werden wir auch noch ein paar Bosse mehr schaffen. Ich freu mich drauf.

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Zwischenruf: Cheaten!

August 28, 2008

Hach, das Thema kam eben in einem Forum auf. Cheaten in Computerspielen. Ist die richtige Übersetzung für Cheaten eigentlich „Bescheißen“? Ist ja auch egal.

Wer einen Cheat benutzt hat keine Spielerehre, wer beim Computerspiel cheatet, der schummelt auch bei anderen Spielen. Das muss sicherlich nicht so sein, aber irgendwie machen mich Cheats misstrauisch. Jetzt mal ernsthaft: Wenn ich mich an ein Spiel ausliefere, dann will ich das auch bestehen. Dann will ich mich nicht irgendwie durchmogeln. Schaff ich das nicht, gibt es zwei Möglichkeiten – entweder fehlen mir die Fähigkeiten, ich versuche es dann so lange, bis ich es schaffe, oder das Spiel taugt nichts, weil ich bei der ersten größeren Schwierigkeit aufgebe. Dann hat mich das Spiel nicht so sehr fesseln können, dass ich auch in dieser Schwierigkeit nicht die Flinte ins Korn schmeiße. Natürlich gibt es hier und da das Problem, dass ein Spiel einfach schlecht balanciert ist, dass es an einem Punkt dann wirklich nicht weiter geht. Aber das ist dann ja ein Fehler des Spiels, dann taugt es halt nichts. Uih, schon einmal im Kreis gedreht.

Ein kurzer Blick auf meine WoW-Karriere. Ja, auch ich bin ein bis drei Mal von Kollegen aus der Gilde durch eine Instanz gezogen worden, allerdings habe ich das wirklich nur wenige Male genutzt, und auch nicht wirklich zielgerichtet, sondern nur, wenn es sich ergab. Ansonsten habe ich sehr früh ein paar schicke Taschen bekommen, und immer, wenn ich ein Reittier brauchte, hat mir jemand ein bisschen Gold geliehen. Ist das schon Cheaten oder einfach nur gute Gildengemeinschaft? Wenn jetzt jemand Probleme hat, komme ich schließlich auch vorbei und helfe aus …

Na, da hab ich ja noch was zu Grübeln …

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Kriegshymnenschlucht – Auf der Suche nach der besten Strategie

August 3, 2008

Ich weiß nicht, wieviele Blogs mit: Ich habe jetzt mit WoW angefangen, endgültig zu Ende sind, meiner sollte es nicht sein, deswegen habe ich endlich mal wieder was geschrieben, natürlich zu WoW, aber ich habe was geschrieben!!

Die Kriegshymnenschlacht bei WoW ist ein klassisches „Capture the Flag“, also versucht man die Flagge des Gegners zu rauben, die eigene zu behalten und die feindliche zur eigenen zu bringen. Klingt leicht, ist es aber nicht immer. Prinzipiell muss es möglich sein, dieses Schlachtfeld auch mit einer unterlegenen Mannschaft zu gewinnen, wenn man taktisch klug vorgeht.

Das häufigste Vorgehen, vor allem in den unteren Leveln, ist immer wieder witzig anzuschauen: Das Spiel beginnt, alle laufen aus der Behausung heraus, draußen rennen sie weiter oder setzen sich in höheren Levelstufen auf ihre Reittierchen, um irgendwo in der Mitte auf die abgesandten der Horde zu treffen und sich zum größeren Teil in Reibereien hinzuschlachten, während hoffentlich ein Teil auch bis zur Flagge durchkommt, was nicht besonders viel bringt, da die Gegenseite auch durchkommt und dann eine Pattsituation entsteht. Speziell die Prügeleien im Mittelfeld wirken immer ziemlich sinnlos und vor allem ziellos – es sei denn, das Hauptziel ist es, im Schadensoutput ganz oben zu sein, oder ähnliches. Das Hauptziel sollte allerdings das Gewinnen sein.

Analog zum Fußball halte ich es für angebracht, eine 2-1-4-3 Aufstellung am Anfang der Schlacht festzulegen. Da die einzelnen Gruppen jeweils fünf Mitglieder haben, ist das ein bisschen unpraktisch, aber hoffentlich und vielleicht gewinnbringend.

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Hier handelt es sich um die beiden „Deffer“, die Grundsicherung, die die Flagge verteidigen. Es bieten sich Schamanen, Magier und Jäger an, die ihre Feinde verlangsamen, auch mit CC arbeiten können, aber hier sind fast alle Klassen einsetzbar – auch fearende Hexer dürften spektakuläre Rundläufe verursachen können. Schutzgeskillte Paladine, Krieger und Druiden können die Angreifer sehr lange unter Druck setzen, Nachtelfenmannschaften können die Gegner in Sicherheit wiegen und aus dem nichts angreifen, genauso wie natürlich Schurken und Druiden. Jäger haben nebenbei den Vorteil, sehr früh von einem Angriff zu erfahren, da sie in ihrer Minimap Humanoide und auch Unsichtbare, recht früh sehen können.

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Der Libero, der Mann vor der Abwehr, am liebsten natürlich ein Schurke, der die Tunnel durchstreift und hereinkommende Gegner aufhalten kann. Wohlgemerkt aufhalten, nicht bekämpfen. Es reicht, wenn er hier und da stunnt und sich dann wieder zurückzieht, und wenn es ernst wird, sollte er die Deffer unterstützen. Neben Schurken sind hier auch alle anderen Nahkämpfer eine Alternative, zumindest, wenn sie ihre Gegner aufhalten können.

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Das Mittelfeld, die Freiluftkämpfer. Diese Vier sollten sich grundsätzlich beisammen halten, denn gemeinsam ist man bekanntlich stark. Hier dürfen gerne alle hin, die sonst nicht gebraucht werden, eine Nahkämpfer-Heiler-Kombi ist gut, mit einer Verstärkung durch zwei Fernkampfklassen gibt es hier mächtigen Schadensoutput mit Heilung. Hier ist es auch wichtig, dass alle vier Mitspieler in einer Gruppe sind, damit der Heiler immer im Auge behalten kann, wer gerade auf dem Korn der lieben Hordis ist. Wenn hier der Libero mit in der Gruppe ist, was ja auch die einzig naheliegende Aufteilung ist, kann man auch an dessen Gesundheitsanzeige sehen, ob man ganz flexibel mal zuhause zu viert vorbeischaut und ein paar durchgeschlüpfte Hordler verhaut.

Die vier Mittelfeldler sind immer auf Achse, agieren auch eher defensiv. Das heißt, kämpft man gegen eine Überzahl, so muss das immer ein Rückzugsgefecht sein, man lässt eine größere Gruppe auch gerne mal an sich vorbei, um sie dann von hinten anzugreifen. Kommen die Gegner in kleinen Gruppen oder gar alleine, so sollten sie im nächsten Augenblick tot sein, auch das sollte klar sein. In den Mount-Leveln sollte das Mittelfeld eigentlich immer beritten sein, wenn es gerade nicht kämpft, Flexibilität ist hier angesagt. Speziell, wenn die eigene Fahne unterwegs ist, eilt die Gruppe dorthin, wo der gemeine Dieb erscheinen wird, um ihn dingfest zu machen, haben die eigenen Flaggenholer Erfolg und die rote Flagge ist unterwegs, dann muss es auch hier eine eindeutige Bewegung geben, alle scharen sich um den Flaggenträger und begleiten ihn nach Hause. In diesem Fall ist es auch möglich, dass die Gruppe sich aufspalten muss, denn einzelne Gegner müssen davon abgehalten werden, an den Flaggenträger heranzukommen, man verwickelt sie in Einzelkämpfe und wenn man stirbt, dann freut man sich, für einen guten Zweck gestorben zu sein.

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Der Angriff, die Flaggenholerbrigade. Hier geht es um die scheinbar wichtigste Aufgabe, die Eroberung der Flagge. Letztlich sind aber alle Aufgaben gleich wichtig, auch wenn sie wahrscheinlich verschieden viel Ehre bekommen. Vorhergeschickt: Je mehr Gnome, desto besser, die schlüpfen am einfachsten durch die Reihen, außerdem können sie sich mit ihrer Volksfertigkeit aus blöden Verlangsamungen befreien, sind also prädestinierte Flaggenträger. Andere gute Flaggenträger sind Druiden aufgrund ihrer Geschwindigkeit als Wölfe, und eingeschränkt auch Jäger, die ebenfalls schneller laufen können, aber bei jedem Treffer dann auch erst mal betäubt werden.

Ansonsten ist hier die Aufteilung schwierig. Natürlich können reine Schurkengruppen gut an die Flagge heran, können die gegnerischen Deffer lustig zuschauen lassen, wie sie die Fahne wegtragen, und werden vielleicht die stärkste Möglichkeit sein, aber es ist bei weitem nicht die einzige.

Die ansonsten cleverste Zusammenstellung, die mit bisher eingefallen ist, ist eine Gruppe aus zwei Nahkämpfern und einem Fernkämpfer mit Flächenschaden. Ein Nahkämpfer geht vor, knockt so viele Gegner aus, wie geht, gleichzeitig sorgt der Fernkämpfer mit dem Flächenzauber für allgemeine Unlust auf der Gegenseite. Die Petklassen schicken hier natürlich auch ihre Pets vor, die gegnerische Zauberwirker ein bisschen Nerven dürfen. Erst, wenn schon allgemeines Chaos ausgebrochen ist, wird der zweite Nahkämpfer durchlaufen und die Flagge holen. Der zweite Nahkämpfer bemüht sich, sofort als Leibwache mitzulaufen, der Fernkämpfer folgt mit Abstand, beschäftigt die Deffer noch ein bisschen oder gibt ihnen den Rest. Muss er sich opfern, ist das ein gutes Opfer, denn wenn die Flagge auf der anderen Seite ankommt, ist er meistens schon wieder unter den lebenden und kann mithelfen, die Flagge in eigene Zuhause zu bringen.

 

Das ist meine Grundtaktik. Dazu kommt ein wichtiges Element, und das ist Kommunikation, Makros mit verschiedenen Schlachtfeldwarnungen wären gut, ansonsten sollte jemand mit Übersicht immer ansagen, wo sich das Mittelfeld hinbewegen soll, was sonst gerade passiert. Gut wäre, wenn in beiden Gruppe immer jemand mitverfolgt, wie es den anderen geht, und wenn zum Beispiel die Flaggenholer ausgelöscht wurden, muss sich alles nach hinten sortieren, auf die Wiederbelebung warten und kann dann in einem ziemlichen Rush das Schlachtfeld durchqueren, kommt es zu einem größeren Kampf trennen sich die Holer vom Mittelfeld und kommen so schnell ins Sägewerk.

Wird die Flagge erobert, so muss man sich neu organisieren. Und wenn die Gegner das Gefühl haben, man verschanze sich für eine Minute vollkommen in der eigenen Festung, so wird sie das wahrscheinlich nur auf dumme Ideen bringen. Holer und Mittelfeld brechen dann, wenn alle wiederbelebt sind, wie oben angedeutet, geschlossen zum nächsten Run auf.

Gibt es eine Pattsituation, werden die Rollen ein bisschen verändert. Mittelfeld und Deffer greifen geschlossen den gegnerischen Flaggenträger an, Libero und Holer bewachen den eigenen.

Ein wichtiger Gedanke sollte immer sein, dass man nicht sterben sollte, und wenn doch, dann muss das einen guten Grund haben, sinnloses Herumsterben im Mittelfeld kostet einen Silber pro Stufe in die Gildenbank …

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Weh oh Weh! Ein Selbstversuch – Teil II

Mai 26, 2008

Nun ist die Probezeit fast abgelaufen, und ja, WoW gehört nun zu meinem normalen Tagesablauf … ein echter Zeitfresser …

Folgendes ist passiert: Zuerst mal habe ich mich wieder an den im ersten Artikel erwähnten Zwergenkrieger gemacht, und mit diesem das Zen-Spielen entdeckt, das WoW wohl auch sein muss. Man muss ja nicht immer nur Questen verfolgen, man kann ja auch einfach so durch Gebiete streifen, in denen man schon mal war. Dort metzelt man alles, was gerade kommt, sammelt Kupfermünzen und -erz an, verhüttet letzteres zu Kupferbarren und schmiedet daraus Rüstungsteile und Waffen. Man darf dabei nicht hetzen, man geht systematisch vor, macht einen Gegner nach dem anderen kalt, weil viele Hunde nun mal des Kriegers Tod sind. Nebenbei hilft es auch, sich zwischendurch auf diversen Internetseiten zum Thema die Orte rauszusuchen, an denen man die eine oder andere Quest lösen kann. Aber eigentlich ist das ja schon Cheating und eigentlich verabscheue ich das …

Nun habe ich den Krieger irgendwann auf Stufe 15 oder 16 gebracht, und habe ihn dann liegen gelassen. Nicht, weil ich ihn total doof gefunden hätte, aber in dem Realm, also quasi auf dem Server, auf dem ich gespielt habe, war immer recht wenig los und ich wollte doch mal was mit anderen zusammen machen. Also bin ich in einen Realm gewechselt, in dem auch Freunde von mir spielen … und ich habe mir … ja, Asche auf mein Haupt … das Spiel bestellt, habe also bald dreißig Tage mit einem normalen Account vor mir, mit dem ich dann weiterschummeln kann … Schummeln? .. ja klar, ich habe doch Freunde, Menschen, die mit den maximalen 70 Stufen durch die Gegend laufen, die in einer Gilde sind … für die sind die paar Silbermünzen, die ich mein Eigen nenne, eher ein Nichts, und es macht ihnen auch nichts aus, wenn sie mir mal kurz eine Waffe schicken oder ein paar Goldstücke … bisher ging das aufgrund des Gastaccounts noch nicht.

Und in die Gilde wollen sie mich auch einladen … ja, das ist nicht uninteressant, weil ich eben auch mal mit Leuten zusammen spielen will, nicht immer nur allein Monster plätten. Inzwischen kann ich auch die eine oder andere Beschwerde über das Spiel zurücknehmen. Inzwischen kann ich Point-and-Click, weil ich das gefunden habe, und die eine oder andere Lauferei kann man sich mit dem Ruhestein ersparen, den man aber nur einmal pro Stunde nutzen kann. Und wenn die Grafik sicherlich auch nicht mehr die allerneueste und beste ist, wenn man mit dem Greifenexpress den Anflug auf die Zwergenfeste macht, ist das schon richtig edel.

Inzwischen bin ich also in einem anderen Realm und spiele dort einen Jäger der Dunkelelfen, was vor allem deswegen Spaß macht, weil man einfacher fortkommt und sich nebenbei auch Tiere zähmen kann, die dann so ein bisschen das Kämpfen übernehmen können, die vor allem bei größeren Gegnermengen gut einzusetzen sind.

Khellandrath – so heißt der Jäger – ist nun auf Stufe 15, hat ordentlich Geld und brauchbare Waffen und wartet trotzdem auf die Post von Remeas, die ihm vermutlich ein paar Sorgen abnehmen wird – aber erst, wenn der Account ein normaler wird …

Fortsetzung folgt …

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Weh oh Weh! Ein Selbstversuch – Erster Teil

Mai 16, 2008

Ja, ist ein Fehler, war mir klar, ja, ich habe die Probierversion von World of Warcraft installiert, und eigentlich habe ich dafür keine Zeit. Okay, heute ist der dritte Tag und ich möchte mal meine bisherigen Eindrücke berichten.

Nachdem ich einige Stunden gebraucht habe, um alle Patches aufzusaugen und das Spiel starten kann, ist das erst mal recht nett, hübsche Filmchen, alles sehr stimmungsvoll und dann gilt es, sich seinen Charakter zu basteln, das ist ja einfach, vielleicht ein bisschen zu einfach? Nun gut. Ein Zwergenkämpfer soll es werden, er trägt einen langen hellen Bart, eine lustige Frisur, das gefällt mir. Bald bin ich in einem winterlichen Wald unterwegs und meuchel Wölfe. Aber das klingt einfacher als es ist … hey, ich kenn mich nicht aus, ich will das so spiele, wie ich Rollenspiel gewohnt bin, aber ich kann klicken wie ich will, der Zwerg bewegt sich keinen Zentimeter … kein Point und Klick-Verfahren? … so ein Sch … man muss mit den Pfeiltasten oder „wasd“ laufen. Das ist ja wie Rollenspiel vor mehr als zehn Jahren – wenn auch mit schönerer Grafik. Okay, dann kann man Gegner anvisieren, läuft dann hin und der Rest funktioniert mehr oder weniger von alleine, also gut, man kann zwischendurch mal was tasten, damit ein Spezialangriff durchgeführt wird … okay, ist ja nicht schwer zu erlernen, wer will schon selber kämpfen … und so läuft man also durchs Gelände und meuchelt, nö, das ist nicht besonders interessant … dann schon eher das, was man so findet – äh, was machte der Wolf, den ich gerade erschlagen habe mit einem Kettengürtel? Aber gerade das bringt ja diesen netten Diablo-Gedanken ins Spiel. Sachen finden, ausrüsten oder verkaufen, weitersuchen. Hm, aber musste man bei Diablo auch so weit laufen? Boah, diese Rennerei geht einem ja so schnell auf den Keks … und ich bin kein Orientierungswunder, zumindest nicht am Bildschirm, das sieht zwar hübsch aus, aber irgendwie auch alles gleich … verdammt, wo war jetzt wieder dieser seltsame Waldbewohner, dem ich Post bringen sollte? … na ja, und wenn man dann ein bisschen was geschafft hat, dann wird man in eine Höhle geschickt, cool, Höhlen find ich supi, Trolle plätten find ich auch supi … aber was ist das, da ist man einmal durch, will nur noch mit dem erforderlichen Tagebuch zurück und die Trolle sind alle wieder da .. wofür plätte ich die denn? Und warum kann ich nicht weglaufen? Fünf Trolle sind des Zwerges Tod und dann … nein, nicht schon wieder laufen … hey, ich bin jetzt ein Geist, Geister können FLIEGEN!!!

Inzwischen ist der Zwerg auf Stufe 7 und genauso auf Eis wie der Trolljäger auf gleicher Stufe … warum? Weil mir die Rennerei zu viel wird? Weil ich andere Charaktere ausprobieren will? Weil ich nicht die vielen neuen Rüstungsteile und Waffen bekomme, die ich gern hätte … und überhaupt, warum kämpfen Trolle und Zwerge immer nur mit Beilen und Äxten, Menschen aber mit Schwertern? Warum können nur Jäger einen Bogen benutzen und nur Schurken eine Wurfwaffe? Warum stehen da prollige Belagerungsmaschinen rum und man kann sie sich nur von außen ansehen …? Auf jeden Fall weiß ich nun, warum alle WoW-Spieler die vierzigste Stufe erklimmen wollen, um endlich ein Reittier zu bekommen, gut … aber in den meisten Gegenden wird das auch nicht so viel bringen, weil überall Monster lauern, die den Charakter garantiert in Kämpfe verwickeln. Dadurch, dass Monster binnen ein bis zwei Minuten wieder da sind, wo sie vorher waren, machen die Kämpfe auch nicht wirklich Spaß, sie werden lästig …

Aber andererseits … hey, die nächste Stufe lockt schon, und vielleicht finde ich da ja auch etwas schickeres anzuziehen und eine bessere Waffe … und vielleicht will auch mal jemand was mit mir zusammen machen, das wäre doch mal eine nette Abwechslung …

Nein, ich bin zwar noch nicht verjagt, aber bisher hat das Spiel viel dafür getan, um mich zu verjagen … momentan habe ich noch nicht das Gefühl, dass man aus dieser Linearität rauskommen kann, irgendwelche Sachen machen oder nicht machen, um anders als andere Charaktere zu sein … ab welcher Stufe kommt das? …

Fortsetzung folgt …