Getaggte Beiträge ‘Kultur’

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Theater vs. Politik – was heißt hier eigentlich unpolitisch?

April 3, 2008

Ich steh auf Theater. Ich mach Theater, ich inszeniere und spiele, ich geh auch einfach gerne rein. Und ich wunder mich immer, dass manche Theatermacher so unglaublich politisch sein wollen - speziell da wo Theater so modern ist, also im urbanen Bereich - und andere machen ein unpolitisches Theater, das unglaublich brav ist - leider gern bei uns in der Provinz.Ich glaube gutes Theater ist weder das eine noch das andere. Immer wenn ich Rezensionen von unglaublichen Premieren lese, in denen scheinbar Personen des Zeitgeschehens auftauchen, in denen Propheten geköpft oder Attentäter gehängt werden, dann frage ich mich, was bei diesen Regisseuren so abgeht - also in Kopfregion.

Theater ist natürlich ein Zeitphänomen, der eigenen Zeit verhaftet. Ist letztlich nur heute interessant und morgen schon vergessen. Also wird wie wild aktueller Kram in die Inszenierungen geschaufelt, was aber letztlich allenfalls ein Gag sein kann, dem Stück selbst nicht wirklich helfen kann. Wenn ich aber keine Farce oder Groteske auf die Bühne bringe, die quasi weder sich selbst, noch irgendwas anderes ernst nimmt, sollte ich tunlichst vermeiden, mich an Zeitgeist und Aktualität ranzuschmeißen. Der Effekt ist nämlich immer gleich. Der Zuschauer wird rüde aus seiner Illusion gerissen, lacht, wenn es einen guten Gag gibt, verzieht noch häufiger schmerzhaft das Gesicht oder schmunzelt aus Höflichkeit. Und wenn es noch nicht mal mehr ein Gag ist, dann wirken diese Aktualitäten einfach nur noch peinlich. In wie vielen antiken Dramen sind denn jetzt schon Typen mit Maschinenpistolen herumgelaufen? Und alle sehen entweder wie Palästinenser oder Israelis aus - die Aussage davon? Es gibt zu viel Krieg in der Welt? - Na, sag an, wusste ich ja noch gar nicht. - Der Nahostkonflikt ist was furchtbares? - Echt? Ich dachte, die haben da bombige Stimmung …

Wenn antike Dramen es wert sind, gespielt zu werden, dann wird man auch ohne zweifelhafte Modernisierung das finden, was zeitlos und heute aktuell ist - vielleicht finden die Modernisierer auch ihr Publikum einfach zu beschränkt und müssen die Botschaft mit aller Kraft herausschreien - aber eine solche Missachtung des Publikums ist unethisch.

Moderne Dramatiker schreiben Stücke, die in Arbeitsämtern spielen. Unentwegt kommen Arbeitslose herein und bekommen keine Arbeit, und verzweifeln so gut sie können. Furchtbar, oder? Und im Publikum sitzt das gebildete Bürgertum und wundert sich, dass Menschen so verzweifelt sein können … oder fassen sich an den Kopf vor lauter Unsinn, schließlich kennt nun auch der Akademiker das Gefühl, arbeitslos zu sein. Was passiert da? Ein Klischee wird ausgewalzt - das ist doch Millowitsch-Theater auf einem schlechten Trip.

Das Theater zeigt Menschen, die von der Gesellschaft zerstört werden - früher hat das Büchner mit dem Woyzeck mit Witz und trauriger Poesie gemacht, heute zeigt man Menschen im Arbeitsamt - das ist doch echt nur schlechtes Kabarett. Die Frage ist auch, warum das Theater solche Menschen zeigt. Ist das unterhaltend. Macht es dem Zuschauer neuerdings Spaß, Wracks zu beobachten? Hey, da kann man auch bequem zu Hause Big Brother schauen … es wäre doch viel interessanter, zu sehen, wie aus einem normalen Menschen ein solches Wrack wird - nicht das es besonders originell wäre, aber immerhin interessanter.

Gutes Theater ist nie unpolitisch, hat aber den Anschein. Ein guter Macbeth, spannend inszeniert, mit Witz nicht gespart, wird immer unendlich viel Politik in sich haben, auch ohne dass es irgendeinen offensichtlichen Anknüpfpunkt gibt.

Und wenn Theater wirklich unpolitisch wird? - Dann ist es auch nicht gut. Letztens habe ich mir ein „Frühlingserwachen” angeschaut, Frank Wedekind hat da vor etwas mehr als hundert Jahren ein äußerst subversives Werk geschrieben. Unter anderem gibt es Onanie und den Masochismus einer 14-jährigen zu bestaunen. Jetzt kann man von einer Schulinszenierung nicht besonders viel erwarten - also an schauspielerischer Qualität (die für solche Verhältnisse recht ordentlich war) und an Subversivität der Inszenierung. Natürlich kann man an einer Schule nicht das halbe Ensemble ausziehen oder ähnlich drastische Mittel wählen. Aber was da zu sehen war, führte sich selbst ad absurdum. Ein eigentlich revolutionäres Stück, wenn auch nur in der Zeit wirklich revolutionär, wird zu einem angepassten, langweilig inszenierten Klassiker. Alles ist so statisch wie möglich, es gibt keinen Humor und kein Leben in diesem Stück. So schafft man wahrlich unpolitisches Theater - aber dadurch wurde es auch zu wahrlich schlechtem Theater.

Berti Brecht wollte mit seinem epischen Theater die Menschen erziehen, hat aber selbst gegen viele seiner Gesetze verstoßen und letztlich lieber unterhaltsames als erzieherisches Theater gemacht. Wann immer der Zaunpfahl mit der Botschaft der Inszenierung kommt, ist dieselbe schon glücklich verstorben.

Wer andererseits aber Theater ohne Herz und Humor macht, der schafft das unpolitische Theater, der schafft die entgültige Destruktion des Theaters, wie es kein genialischer Regisseur schaffen kann.

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Denn sie nennen es Zentralabitur … und wissen nicht, was sie tun …

März 30, 2008

Ich schreib hier was zum Zentralabitur, und zwar zum zweiten dieser Art im schönen Bundesland NRW. Da ich gerade versuche, ein paar Leute durch ihr Matheabi zu bringen, könnte man hoffentlich sagen, dass ich davon was verstehe.

Im letzten Jahr wurde von unserer lieben Landesregierung das Zentralabitur als großer Erfolg gewertet. Dabei wurde allerdings ein großes Ungleichgewicht deutlich. Die Abiturienten der Gymnasien waren im Schnitt eine Note besser, als ihre Vorbenotungen, die Gesamtschüler etwa genauso viel schwächer.

Letztendlich war dieses Zentralabitur, dem ja auch von den bösen Sachen, die man aus Bayern über viele Jahre hörte, ein gewisser Ruf vorherging, zumindest für die Gymnasiasten viel harmloser als erwartet. Um es noch mal ein bisschen klarer zu sagen, das Niveau sank!

Mal so dazwischen geworfen, mein Abitur ist schon ein paar Jahre her, aber dadurch, dass ich Mathe unterrichte, weiß ich auch noch recht viel zu vergleichen … und es ist geradezu tragisch, wie viel schlechter heutige Abiturienten mit Mathe-LK in ein naturwissenschaftliches Studium gehen, als wir das damals taten. Speziell im Bereich von Beweisen ist da heute nichts mehr gebacken …

Zu dem Niveauproblem kam im letzten Jahr ein Terminchaos, bei dem die Verantwortlichen alles mögliche getan haben, aber garantiert nicht gedacht. Die Prüfungen, die aus welchem Grunde auch immer, früher anstanden, als das noch vor dem Zentralabitur der Fall war, hatten sich im letzten Jahr um die Osterferien herum gelegt. Manche Glückspilze hatten drei Klausuren in der Woche vor den Ferien, andere mussten die ganzen Ferien durchlernen, weil sie zwei der drei Klausuren nach den Ferien schrieben. Klingt nach richtig fairen Verhältnissen, oder?

Das gibt es in diesem Jahr nicht, ob dieses allerdings an den frühen Ostern oder einem dem Kultusministerium hoffentlich zuzutrauendem Lernprozess, wer vermag das schon zu sagen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Das Ding heißt ja Zentralabitur. Rein technisch kommt das auch hin, die Aufgaben werden zentral gestellt. Allerdings impliziert das Wort ja noch eine weitere Bedeutung, über das technische hinaus. Man konnotiert - warum kennt die Rechtschreibbegleitung jetzt „kotnotiert”, aber nicht „konnotiert”? - doch mit dem Wort eine gewisse Gleichheit, eine Gleichwertigkeit dieses Abiturs für alle Schüler. Und die ist schlicht und einfach nicht gegeben. (Ich benutze hier die Mathematik als Beispiel für alle anderen Fächer, aber wenn ich das richtig mitbekomme, ist das Folgende durchaus beispielhaft).

In der Oberstufenmathematik gibt es drei große Themen, nämlich die Analysis, Lineare Algebra (Vektorrechnung) und Stochastik. Im Grundkurs ist es üblich, dass man zwischen der Stochastik und der Linearen Algebra auswählt, also nur eines der Themen macht - die Analysis ist obligatorisch. Das ist auch vom Zentralabitur her absolut so gewollt. Leistungskurse machen alle drei Themen - so sagt zumindest die Tradition.

Jetzt lässt die Prüfungsordnung den Lehrern allerdings gewisse Freiheiten, die sehr verschieden genutzt werden. Manche Gymnasien, die einen gewissen Hang zur Quälerei ihrer Schüler haben - und davon gibt es nicht wenige - lassen auch ihre Grundkurse alle drei Themen lernen, die Gesamtschulen aber, denen offenbar nur daran gelegen ist, möglichst viele Leute durchs Abitur zu bringen, verzichten auch in den Leistungskursen kalt lächelnd auf die Stochastik - verstehe mich keiner falsch, das tun wahrscheinlich nicht alle Gesamtschulen, aber hundert Prozent der Gesamtschulen, von denen ich Schüler aus Leistungskursen unterrichtet habe, bzw. unterrichte. Damit ist das Niveau des Gesamtschulabiturs immer noch, so wie früher, keineswegs mit dem der Gymnasien vergleichbar. Na, ist doch total zentral, oder?

Ich sag das übrigens nicht, weil ich ein Problem mit Gesamtschulen habe, habe ich nämlich nicht. Ich schreib das hier rein, weil ich Fairness gut finde. Und weil ich nicht mehr hören kann, dass dieses Zentralabitur ja ein so goßer Erfolg ist. Prinzipiell halte ich eine Allgemeinschule bis mindestens zur achten Klasse für sinnvoll, prinzipiell halte ich das traditionelle System für relativen Bullshit, aber ich steh darauf, Schüler zu fordern. Ich meine damit nicht den Leistungsdruck, der immer so negativ einfällt, ich wünsche mir einen positiven Leistungsgedanken, eine positivere Einstellung zur Bildung, und da gehört einfach auch das Fordern der Schüler zu. Dieses klar sinkende Niveau, von dem ich nur hoffen kann, dass es sich nur auf Mathematik bezieht, ist symptomatisch für die Schulpolitik der letzten Jahre. Unser Bildungssystem ist auf dem Sinkflut, auf PISA wird nur mit Aktionismus geantwortet … ist doch traurig, oder?

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Zwischenruf - Judas ist eine arme Sau

März 27, 2008

Okay, ich hab Fieber, man nehme nicht zu ernst, was ich in diesem Zustand schreibe. Aber als ich mir gerade einen netten heißen Tee mit Milch gemacht habe, habe ich mich dabei erwischt, ein bisschen „Jesus Christ Superstar” zu singen, und prompt kam mir die Philosophie …

Judas ist eine arme Sau, die vielleicht tragischste Figur der Weltliteratur. Den nehmen wir mal die Story ernst - das fällt vielen schwer, ich halte die Auferstehung auch für eine Blüte orientalischer Dichtkunst -, so muss doch klar sein, dass Jesus gekreuzigt werden musste, dass er von einem Jünger verraten werden musste, dass es ausgerechnet der enge Freund Judas Ischariot sein musste, denn der hatte nun mal so viel Vertrauen in seinen Messias, dass er sich sicher war, die Revolution würde jetzt losbrechen, wenn sein Herr bedroht sei. Und nun will also der liebe Judas das beste tun, was er sich vorstellen kann, sieht die moralisch bedenkliche Lage, will aber das Geld nicht, denkt ganz idealistisch, opfert gerne auch seine Integrität.

Und dann muss er sich anschauen, wie sich die Leute von Jesus abwenden, wie der keine Anstalten macht, einen auf Che Guevara zu machen, dass er sich auspeitschen und kreuzigen lässt - hey, so hatte der Judas nicht gewettet. Und dann wird ihm so langsam klar, dass Jesus nun irgendwie zum Märtyrer werden wird, dass er so richtig in die Sch… gepackt hat. Frustrierend, oder? Na ja, dann hängt man sich auch schon mal auf.

Und da kann man von Kreon über Hamlet und Macbeth mal die tragischen Helden der Literatur durchforsten, gegen Judas kommt in dieser Wertung eigentlich keiner an … übrigens auch nicht Romeo und Julia - die sind waren nämlich schlicht dämlich, na ja, sie waren fünfzehn … wer ist da nicht irgendwie auch dämlich?

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Wellenbrecher nach vorn

März 23, 2008

Nach dem sehr witzigen und dennoch durchaus gefühlvollen „Keinohrhasen” ist schon wieder ein deutscher Film im Kino zu sehen, den man unbedingt sehen sollte und der jeden Erfolg verdient. Ich spreche - man könnte es am Titel schon bemerkt haben - von „Die Welle”.Die Geschichte sollte prinzipiell ja fast jeder aus der Schule kennen, ein Lehrer macht ein Projekt zum Thema Faschismus - genauer hier „Autokratie” - und aus dem Projekt wird ein Experiment, er gründet mit seinen Schülern eine Bewegung, die sich über den Kurs hinaus ausbreitet und bald die ganze Stadt beeinflusst.

Der Film glänzt mit guten jungen Schauspielern, einem eh glänzenden Jürgen Vogel, und einer Verdichtung der Geschichte, die sich actionreich und spannend erzählt wird, die nicht allzu sehr in den Kitsch abdriftet - ein bisschen muss natürlich sein - und vor allem ein faszinierend gut geschriebenes Ende, dass auch nach dem Lesen des Buches einigermaßen überraschend daher kommt.

Aber jetzt wollte ich eigentlich keine Rezension zum Film schreiben, sondern eigentlich den Trick beschreiben, über den der Film bei mir am stärksten funktioniert hat. Man identifiziert sich ja mit den Figuren des Films, wenn das nicht ginge, wäre der Film ein schlechter. Und interessanterweise sind es die Leute, die der Welle kritisch gegenüber stehen, die irgendwie nicht so richtig sympathisch rüberkommen, die man genauso als Quälgeister empfindet, wie das offenkundig auch die Mitglieder der Welle tun. Man spürt, wie man diese Gemeinschaft irgendwie spannend empfindet, wie man Marco - einer der Hauptfiguren, dessen Freundin im Gegensatz zu ihm die Welle vom dritten Tag an ablehnt - gönnt, dass er mit einem Mädel aus der Welle rummacht, während die Freundin einen auf Sophie Scholl macht und Flugblätter verteilt - die postwendend von den Welle-Mitgliedern wieder eingesammelt werden.

Kurz: Man sympathisiert mit der Welle, und immer wieder spürt man die Gänsehaut, wenn man diese Sympathie registriert. Eigentlich steht ja fest: Ich bin aufgeklärt, mir könnte das nicht passieren, ich bin doch Freidenker, usw. und doch ist da diese Sympathie, und die macht mir Angst, und deswegen konnte mich der Film so gefangen nehmen. Etwas, was viel zu selten passiert. Ich möchte, dass mich mehr Filme atemlos machen.

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They call it „Wahn“ – Über Stephen King und sein neues Buch

März 20, 2008

Ich steh auf Stephen King, ich lese ihn seit ich zwölf war und habe fast alles gelesen, was er je geschrieben hat. Dann ist es natürlich immer eine Freude, wenn es einen neuen King gibt - und den neuesten, der den seltsamen und sinnlosen Namen „Wahn” trägt, habe ich inzwischen gelesen, und ganz nebenbei auch rezensiert: http://www.media-mania.de/index.php?action=rezi&id=8486. Von hier ab werde ich das Buch „Duma Key” nennen, also den Originaltitel verwenden. Allerdings werde ich weniger zum Buch selbst sagen, denn dafür kann man problemlos die Rezension lesen, als eine dieser kleinen schönen Entdeckungen erzählen, die man in diesem Buch machen kann.

Wie das durchaus nicht selten zu lesen ist, gibt es auch bei diesem Roman ein vorangestelltes Zitat. In diesem Fall von einer Band namens Shark Puppy, die im Jahre 1986 ein Lied veröffentlichten, ein Lied mit dem Titel „Dig”, geschrieben von W. Denbrough und R. Tozier. Shark Puppy gibt es allerdings nicht, und hat es auch nie gegeben. Die Herren Denbrough und Tozier sind Figuren aus dem King-Klassiker „Es”, und da William „Stotter-Bill” Denbrough Schriftsteller ist, und  Richie „Vierauge” Tozier DJ passt das sogar irgendwie. Der schöne Gag für den erfahrenen King-Leser ist allerdings nicht nur die höchst offiziell aussehende Urheberrechtsvermerk, es gibt noch eine kleine weitere Verbidung, allerdings zu einem anderen Roman. Im anderen ganz großen Werk von King, nämlich „The Stand”, hat Larry Underwood einen kleinen Hit bevor Captain Trips alle Hitparaden beendet, und dieses Lied heißt „Baby can you dig your man?” - man kann da von Zufall reden, ich mach das mal nicht.

King ist bekannt für seine Querverbindungen, die oft gar nicht so sehr motiviert scheinen, aber einfach für viele King-Leser auch das Salz in der Suppe. Ein paar Beispiele gefällig?

Dick Hallorann, der Koch aus „The Shining”, kommt auch in einer Nebenepisode aus „Es” vor. Ds Städtchen Castle Rock, nicht weit von Derry („Es”/”Schlaflos”/”Dreamcatcher”) gelegen, ist Ort von etwa zehn weiteren Romanen und Geschichten, unter anderem vom wunderbar bösen „Needful Things” und „The Body”, dessen meisterhafte Verfilmung von Rob Reiner unter dem Titel „Stand by me - Geheimnis eines Sommers” bekannt wurde. Natürlich kommt auch der ewige Feind Randall Flagg in mehreren Romanen vor, alles nette Beispiele.

Und in „Duma Key”? - Na ja, die üblichen wiederkehrenden Charaktere und Orte sind erst mal weit weg, denn Duma Key ist eine Insel vor Florida, und der Großteil von Kings Geschichten spielt sonst in Maine, was leicht nördlich liegt. Aber schau an, der Hauptcharakter heißt Freemantle, genau wie Mutter Abagail aus „The Stand”. Und es ist sicherlich auch kein Zufall, wenn er sich einen „Revolvermann der Kunst” nennt - das deutet ja fast gar nicht auf den „Dark Tower”-Zyklus hin.

Stephen King sorgt mal mehr und mal weniger dafür, dass seine Romane miteinander verbunden sind. Und für den langjährigen Leser sind diese Verbindungen oft nichts anderes als zufällige - na ja, so zufällig ja jetzt eigentlich nicht - Begegnungen mit guten alten Freunden. Natürlich sucht man auch danach, freut sich über jeden Fund. Auf der anderen Seite ist das natürlich ein Nebenschauplatz, die Geschichte ist wichtig, und man kann sagen was man will, King gehört zu den Autoren, die meisterhaft ihren Geschichten dienen. Die Querverbindungen dienen den Geschichten nicht, sondern den Lesern - ist ja auch nicht das Schlechteste.

Zu Stephen King ist noch lange nicht alles geschrieben, ein weiteres Häppchen bald hier.

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Edelweißpiraten – der jugendliche Widerstand im Dritten Reich

März 16, 2008

Schließ Aug und Ohr für eine Weil vor dem Getös der Zeit

Du heilst es nicht und hast kein Heil, als wo dein Herz sich weiht.

 

Dein Amt ist hüten, harren, sehn im Tag die Ewigkeit.

Du bist schon so im Weltgeschehen befangen und befreit.

 

Die Stunde kommt da man dich braucht. Dann sei du ganz bereit.

Und in das Feuer, das verraucht, wirf dich als letztes Scheit

 

(Friedrich Gundolf)

Ich hab eben irgendwo mitbekommen, dass der Film „Edelweißpiraten” die Tage auch mal im Fernsehen kommt. Ist für mich ein Grund, mal etwas darüber in meinen Blog zu schrieben, denn ich kenn mich ein bisschen mit dem Thema aus, und ich finde, dass es viel zu wenig im Netz darüber zu lesen gibt.

Der Name „Edelweißpiraten” ist einer von vielen Namen für eine Bewegung, die sich in den Großstädten der Nazizeit gegen die Obrigkeit wandten. Mehrere „Generationen” - die ja in Jugendbewegungen sehr kurz sind, also bestenfalls vier Jahre - sogenannter bündischer Jugendlicher kämpften gegen die Vereinnahmung durch die HJ - die teilweise die gleichen Lieder sangen - und wurden im Krieg so politisch, dass sie Juden versteckten, Zwangsarbeiter mit Essen versorgten und jede Menge Parolen und Flugblätter den Menschen zum Lesen gaben, die leider nur zu selten lesen wollten. Als es hart auf hart ging, kamen auch ein paar Nazischergen um, von jungen Edelweißpiraten erschossen. Das Regime schlug zurück und henkte eine ganze Gruppe junger Leute, deren jüngste Mitglieder gerade mal sechzehn Jahre alt waren. Tatort war Köln-Ehrenfeld.

Ganz nebenbei, die anerkannte Widerstandsgruppe „Die weiße Rose”, die so gerne von Konservativen, von Gebildeten und der medialen Öffentlichkeit in den Vordergrund gespielt werden, kamen auch aus der bündischen Jugend, Hans Scholl war Mitglied von d.j.1.11, einer großen bündischen Jungenschaft, die wie viele andere auch bei der Gleichschaltung verboten wurde. Allerdings waren die Scholls und ihre Freunde Studenten, gebildete junge Leute, und ein Professor wurde ebenfalls vom Regime hingerichtet. Das kommt natürlich gut. Die jungen Edelweißpiraten kamen aus der Arbeiterschicht, waren nicht gebildet und wurden von der Gestapo zu Kriminellen gemacht. Nach dem Krieg waren die gleichen Leute in den Ämtern verantwortlich, die es auch während des Krieges waren. Und man glaubte natürlich den Beamten eher, als den jungen Leuten, die ja schon mal rechtskräftig verurteilt waren. Einer der hingerichteten Jungen - Bartholomäus „Barthel” Schink, sechzehn Jahre - bekam früher seinen Stein in Yad Vashem, wurde einer der Gerechten unter den Völkern - was verdammt noch mal zu wenige Deutsche verdienten - als das er vom deutschen Staat als Verfolgter des Naziregimes anerkannt wurde, als das Todesurteil offiziell zurückgenommen wurde.

Die Jugendlichen, deren größte Zentren die Rhein-Ruhr-Region und Berlin waren, und deren Taten in Köln am bekanntesten wurden, gehörten also der bündischen Jugend an, lasen Karl May, sangen zur Klampfe ihre Lieder, zogen sich bunt an und waren streng gemischt unterwegs - ganz im Gegensatz zur Hitlerjugend, wo es ganz strikte Geschlechtertrennung gab. Schon in den dreißiger Jahren hatten die bündischen Gruppen, die sich Latscher nannten, oder Navajos oder Nerother, viel Stress mit den HJ-lern, und oft gab es gegenseitig kräftige Prügel. Richtig politisch war das nicht, die Bündischen wollten vor allem in Ruhe gelassen werden. Ein bis zwei „Generationen” später wurde das anders. Als Zwangsarbeiter überall in den Industrieregionen verhungerten, als die Juden deportiert wurden, als die Jugendlichen das Ausmaß der Verbrechen - und ich meine hier allein die Verbrechen, die jeder hätte sehen können, die haben ja prinzipiell schon gereicht - da versuchten diese Jugendlichen, die von irgendwoher den übergreifenden Namen „Edelweißpiraten” bekamen, etwas zu unternehmen. In Köln gab es unter anderem ein paar spektakuläre Aktionen, zum Beispiel entgleiste einmal ein Zug, zum Beispiel flogen mal Flugblätter aus der Kuppel des Hauptbahnhofs.

Die Jugendlichen haben damals ihre Hinterteile aufgerissen, um für die Freiheit zu kämpfen. Sie haben abenteuerlich gelebt, dieses Leben geliebt und sind reihenweise in Strafkompanien an der Front verreckt. Und die Überlebenden haben nach dem Krieg keinen Dank gehört, sie wurden verschrieen und viele von ihnen haben sich verleugnen müssen. Nur wenige haben ihre Fahrtennamen stolz getragen, nur wenige haben ihre Geschichte erzählt. Jede Geschichte, die heute noch erzählt werden kann - auch die jüngsten Edelweißpiraten sind nun an die Achtzig - muss erzählt werden, muss aufgeschrieben werden, muss gelesen werden. Es gab eine Menge junger Leute, die was gegen die Nazis getan haben, und die waren oft Helden im Kleinen. Wir müssen dieser Helden gedenken, und das laut, denn wie heißt es? Der Schoß ist fruchtbar noch …

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Einer flog übers grüne Schaf

März 10, 2008

Ich schreib ja nicht nur drüber, ich mach ja auch selbst Kultur, und nun steh ich kurz vor der Derniere - nein, nicht „Die Niere”, Derniere bedeutet letzte Vorstellung, und meine Rechtschreibprüfung meint übrigens, es müsste „Derbniere” heißen … so viel zu Kulturverfall - von „Einer flog übers Kuckucksnest” nach dem Roman von Ken Kesey.Ich möchte jetzt hier nicht groß übers Theaterstück schreiben, oder über die Inszenierung - oder noch viel schlimmer, über das, was ich dabei spiele und abliefere. Viel interessanter finde ich die Frage, ob das Thema, ob eine Irrenanstalt in den 50er Jahren in Amerika uns heute noch etwas sagt. Da ist das unmenschliche Regime einer frustrierten Oberschwester, die letztendlich auch kein größeres Interesse am Erhalt von Menschenleben hat, die nur alle ihrer Ordnung anpassen will. In dieser Klinik herrschen unmenschliche, diktatorische Zustände. Was bringt uns das heute noch, solche Kliniken gibt es doch nicht mehr, oder?

Hoffentlich gibt es sie nicht mehr, ersetzt man allerdings die psychiatrische Klinik mit so manchem Altersheim in Deutschland, mag das gar nicht so weit weg sein - liebe Altenpfleger, versteht mich nicht falsch, viele machen großartige Arbeit, und ich finde diese Arbeit auch wirklich bewunderungswürdig, aber es gibt ja immer wieder richtig böse Geschichten. Viel interessanter sind aber die Mechanismen, mit denen Schwester Ratched ihre Häschen (oder waren es doch Schafe?) ruhig hält, wie sie dem Menschen das Denken verleidet, und noch viel mehr das Widersprechen. Sie unterstellt ihren Patienten Sachen, die so nicht stimmen, macht Angst, macht Angst, macht immer noch Angst. Angst macht gefügig … raten sie mal, warum die Amerikaner Bin Laden nicht fangen … Angst macht gefügig. Oder schon mal bei Tarifverhandlungen zugehört, oder wenn über Gesetze gesprochen wird, die der Wirtschaft nicht gefallen - „das kostet Arbeitsplätze!” - Angst macht gefügig.

Ich glaube, so lange es Theater und Film gibt, Quark, so lange es Kultur gibt, muss immer wieder darüber gesprochen werden, dass Angst uns gefügig macht, und immer wieder muss in genau diese Wunde der Finger gelegt werden. Kultur soll uns befreien, nicht auf ideologische Art wie bei Brecht, sondern einfach so, in dem sie uns unterhält.

Im Gegensatz zu manchem Stück Literatur, dass immer schneller veraltet, kann dieser Ken Kesey uns sehr viel sagen, auch wenn wir heute über seine Psychedelik grinsen müssen. Aber die kann man eh in Film und Theater nicht so einfach transportieren. Wichtiger ist der Kern der Geschichte, und es macht tierisch Spaß, diesem Kern zu dienen. Das grüne Schaf ist übrigens Canada, und Amerika ist Fernsehen … wie wahr.

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Zwischenruf: Anwälte sind schlimme Finger – ja, klar, wissen wir …

März 4, 2008

Ja, hier geht es denn wieder um einen Film, um „Michael Clayton” nämlich. Dieser von George Clooney gespielte skrupellose Ausputzeranwalt bekommt über die Länge eines Films so etwas wie ein Gewissen. Was sagt uns dieser leider nur mäßig spannende Film? Das Anwälte fiese Menschen sind, und nur George Clooney ein Gewissen hat? Dass das Justizsystem der USA eigentlich nicht  funktioniert, aber letztlich von einem braven Mann, der noch mal den dreh bekommt, durchaus gerettet wird? Och Leute, was soll denn das? Erstmal ist das doch eigentlich alles schon bekannt. Meine Güte, in „Erin Brockovich” geht es um das gleiche Thema, ist da aber nicht so verquast, viel unterhaltender und Julia Roberts schmeichelt dem männlichen Auge auch viel mehr, als der Clooney …Interessant ist allerdings die Medienberichterstattung über diesen Film. Da wird von „politisch” gesprochen, von „kritisch” - geht es auch ein bisschen kleiner? Bei uns ist jeder Tatort kritischer, die Lindenstraße politischer.

Das ein solcher Film, der etwas verquast auf Kunst macht, aber einfach nicht seiner eigenen Geschichte dienen kann und letztlich völlig belanglos bleibt, für einen Oscar nominiert wurde, zeigt wieder mal, dass man sich bei der Oscar-Jury gern mal blenden lässt. Tilda Swinton, die den Oscar bekam, zeigt auch wirklich gutes Handwerk, keine Frage, ob sie besser war, als die anderen nominierten, kann ich nicht beurteilen, da ich die anderen Filme nicht gesehen habe. George Clooney zeigt aber nur ein hübsches Gesicht und sehr wenig schauspielerische Qualität, noch etwas, was den Film nicht gerade grandios macht …

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Kabarett ist Liebe

Februar 26, 2008

Ja, klingt komisch, ist es eigentlich auch. Der eigentliche Grund für die kranke Überschrift ist der Titel von Hagen Rethers Programm, das heißt nämlich „Liebe”. Davon gibt es inzwischen schon zwei Aufzeichnungen bei WortArt, die zweite ist hier (http://www.media-mania.de/index.php?action=rezi&id=8273) rezensiert, und das auch noch von mir …

Aber nur um eine sinnfreie Werbung für eine Rezension zu machen, schreibe ich den Blog ja nicht weiter … also philosophiere ich ja doch lieber über den Titel dieser Aussage: Kabarett ist Liebe … Jetzt kann man durchaus mit einem gewissen Recht meinen, dass Kabarettisten Geld verdienen wollen, die Inhalte und der Humor so zusammengebastelt werden, dass sie möglichst viele Zuschauer anziehen, es letztlich also nur um die möglichst große Provokation geht, oder um die politisch (un-)korrekteste Meinungsäußerung. Aber das würde bedingen, dass Kunst, und auch Kabarett ist ja eine, ohne Leidenschaft funktionieren kann. Und das ist etwas, was ich nicht glauben will, und was ich nicht glauben kann.

Ich denke, dass jede Hervorbringung, die man in irgendeiner Weise zur Kunst zählen kann, zwingend mit Leidenschaft, mit Aufbietung von Kraft verbunden ist. Wann immer das nicht gegeben ist, funktioniert Kunst nicht, wann immer nur auf Geld geschielt wird, wann immer das Herzblut versiegt, wann immer es die Liebe nicht hat, wird es eben zu tönendem Erz - im biblischen Zusammenhang habe ich das nie so richtig verstanden, in der Kunst passt das aber total, finde ich …

Beim Kabarett geht es gleich in mehreren Belangen um Liebe. Denn erstens muss der Kabarettist natürlich Liebe zu seinem Fach empfinden, Liebe zum Wort, zur Wortspielerei, zur gut gesetzten Pointe. Dann braucht er auch dringend Liebe zum Publikum, denn ohne die funktioniert gar keine Kunst. Kunst ohne Liebe zum Publikum ist Onanie.

Aber vor allem braucht der Kabarettist - wie jeder Satiriker - eine ordentliche Portion Liebe zur Welt im Allgemeinen. Warum? Na, weil er versucht, die Welt zu verbessern. Ist doch klar, er prangert Missstände an, weil er darauf aufmerksam machen will. Hagen Rether setzt das in den Gegensatz zur Kirche: „Aufklärung statt Verklärung”

So viel Liebe bringen nicht viele auf, und alle, die über Kabarettisten schimpfen, weil die unangenehme Wahrheiten verbreiten, sollen sich schämen - aber das tun sie ja schon, denn nur aus Scham, weil man ihnen den Spiegel vorzeigt, schimpfen sie ja.

Hm, eigentlich hatte ich ja mit Hagen Rether, dem Piano Man des Kabarett, diesen kleinen Artikel angefangen, und jetzt hatte der damit gar nicht so viel zu tun, oder? Na, doch, schon, denn der große Spötter aus Essen - „und dann fährst du nach Essen rein und denkst dir, boah, wenn so Essen aussieht, wie sieht dann Kotzen aus?” - hat „Liebe” nicht nur zum Titel seines Programms gemacht, er ist gerade die Verkörperung der oben gewünschten kabarettistischen Liebe.

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Blutiger Barbier Benjamin Barker

Februar 22, 2008

Hach, ich liebe Alliterationen … aber bevor Sweeney Todd in den Mittelpunkt meiner Gedanken rückt, ein winziger politischer Kommentar und Gruß nach Hessen:

Eine Mehrheit ist eine Mehrheit ist eine Mehrheit.

(… und es wäre ein Genuss, Roland Koch abgewählt zu sehen … wer so sehr Ängste schürt und Menschen diskriminiert, hat in der Politik nichts verloren …)

So, gestern Abend habe ich nun das Kino meines Vertrauens aufgesucht und ein Sondheim-Musical in düsterer Verfilmung genießen können. Tim Burton hat einen für ihn typischen märchenhaft überzeichneten Stil genutzt, um eines der bekannteren Sondheim-Musicals in Film zu gießen. Dass ihm dazu mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter und Alan Rickman ein wirklich beneidenswertes Ensemble in die Hände fiel, ist auch nicht unbedingt schlecht für den Film, denn diese Darsteller schaffen ein intensives Zusammenspiel - und können auch noch alle singen. Besonders die oft kraftvolle Baritonstimme Depps lässt den Zuschauer auch noch einige Zeit nach dem Film nicht so richtig los.

Die Bilder sind eh großes Kino, das kennt man bei Burton nicht anders, die Geschichte ist schlicht und der Humor schwärzestens. Und die Musik? Tja, die Musik ist keine Webber-Schmalzstulle und auch kein semiklassisches Gewitter, wie das Boublil/Schönberg auf die geneigten Höreröhrchen loslassen. Sondheim schreibt komplex und oft synkopisch, lässt hier und da auch mal eine Harmonie in eine andere krachen, übersetzt die Gefühle der Rollen in Musik. Das „Pretty Women”-Duett von Richter und Barbier ist Musiktheater vom Allerfeinsten, und die Worte sind ja auch nicht zu verachten, zum Beispiel in der bösen Entdeckung, dass man aus Menschenfleisch gar herrliche Pasteten machen kann, in der es so wunderbare Wortspiele und Reime gibt …

Aber das kostet natürlich Zuschauer. Musical ist ja nicht gerade die populärste Filmgattung, und dann auch noch ein musikalisch so anspruchsvolles Stück wird nicht viel Begeisterung erfahren. Der erfahrene Musikhörer wird die Kraft und Qualität dieses Musicals aber wirklich genießen können.

Viele, die sich sonst nur von Hitparadeneinerlei berieseln lassen, werden wegen Johnny Depp und/oder Tim Burton diesen Film sehen wollen, manche werden die Ohren auf Durchzug schalten und sich einfach nur an Bildern und Humor delektieren, manche mögen etwas entdecken, was sie noch nicht kennen. Das freut mich … wirklich, finde ich richtig gut …