Nordend, bisher ohne Ende

Nun, da endlich eine freie Zeit angebrochen ist, ohne Schüler, ohne Theater, nun ist wieder etwas mehr Zeit für die Befriedigung der WoW-Sucht. Ich hab mir vorgenommen, mir einen 80er zu Weihnachten zu schenken. Heute ist der 23. Dezember, mein Jäger ist Stufe 78, ich hab also noch ein bisschen zu tun.

Aber die große Leidenszeit ist vorbei, die Level 74 bis 77 fühlten sich so an, als wollten sie niemals zu Ende gehen. Ich war nebenbei auch nicht allzu oft in Instanzen, da wir in der Gilde ein akutes Tankproblem haben, und da das Gros der Spieler den mittleren 70er Bereich schon verlassen hat. Spielt man einen Tank oder einen Heiler, findet man garantiert auch so Anschluss, ein Jäger, der nur eines kann, nämlich Schaden verabreichen, findet nur schwer eine Gruppe. Mit der gestrigen Steigerung auf die magische 78 hab ich aber den Bereich der 80er Instanzen erreicht, kann nun also für alle Instanzen nach einer Gruppe suchen, außerdem haben wir endlich wieder einen nennenswerten Tank in der Gilde – auch wenn der noch ein paar Stufen unter mir ist – sodass es dann auch gildenintern zu dem einen oder anderen Run durch die mittleren Inis kommt.

Da ich ansonsten von Gebiet zu Gebiet hüpfe, nie konsequent zu Ende queste, sondern viel eher dahin gehe, wo ich gerade laut Stufe hinpasse, habe ich nun alle Gebiete zumindest ein bisschen kennengelernt.

Boreanische Tundra

Dort bin ich angekommen, dort habe ich relativ viel gequestet, ein sehr abwechslungsreiches Gebiet. Dort gibt es große Tierherden, die sich für Jäger und Lederer natürlich besonders lohnen, dort gibt es Elementare, die man farmen kann, um Äonenwasser und -feuer zu bekommen, und hier gibt es einige sehr witzige Questen rund um die militanten Druiden, die nicht wollen, dass man ihre Tiere tötet. Nicht zuletzt findet man hier den nebelverhangenen Strand, der sehr stylisch ist. Ein gutes Anfängergebiet, gut für die Charaktere, die zukünftig aus der Scherbenwelt nach Nordend gehen – für die, die episch ausgerüstete 70er waren, waren die Questen hier zu leicht.

Der Heulende Fjord

Wanderer, gehst du nach Nordend, so nimm ein Schiff von Menethil aus, dass dich in den Heulenden Fjord bringt – das ist nämlich viel stylischer, als die Ankunft in der Tundra. Ansonsten kenn ich da aber fast nur die beiden Utgarde-Instanzen, gequestet habe ich dort fast gar nicht – ist eben ein  zweites Anfangsgebiet, mir fehlte ein ernsthafter Grund, dorthin zu gehen.

Drachenöde

Eines der größten Gebiete, wenn nicht das größte, eine riesige Eiswüste, verschiedene feindliche Stützpunkte, Drachendomizile, die plötzlich geradezu tropisch anmuten, und vor allem der Wyrmruhtempel, ein gigantischer Turm in der Eiswüste, in dem die roten Drachen vorherrschen – es gibt hier wirklich viel zu sehen, es gibt spannende Questen im Schatten der Raidnekropole Naxxramas, an der Drachenöde kommt niemand vorbei.

Grizzlyhügel

„Kanada!“ ruft hier jeder Baum und jeder Strauch, die Grizzlys und Rentiere natürlich auch – optisch schick, die Questen hingegen waren eher nervig. Schlecht zu findende Gegenstände und Gegnerarten, das macht keinen Spaß – dementsprechend habe ich das Gebiet auch größtenteils übersprungen.

Zul Drak

Ein riesiges halb verfallenes Tempelgebiet im aztekischen Stil, und überall Gegner aus dem Bereich der Geißel. Hier kämpft man gegen den Lichkönig und seine Diener, hier reitet man auf einem Riesen und zerstört Legionen – und hier gibt es gefühlte zwanzig Flugpunkte, man kommt schnell von Örtchen zu Örtchen – bisher DAS Questgebiet in Nordend, ich kenn ja nicht alles.

Sholazar-Becken

Hier haben die Götter für ganz Azeroth die Schöpfung ausprobiert. Das Sholazar erinnert an den Krater von Un Goro auf Kalimdor – viele verschiedene Tiere, ein wilder Urwald, und natürlich ein Lager von unserem alten Freund Nesingwary, dem alten Großwildjäger. Da habe ich ein bis drei Questreihen gemacht, die, die man von einem Götteravatar bekommt, ist auch wieder richtig spannend und endet ebenfalls in einem Riesenritt – was auch beim zweiten Mal nicht langweilig wird.

Kristallsangwald

Ja, ich bin durchgeritten, aber gequestet habe ich hier noch nicht – ein kleines, teilweise ziemlich drogentraumartiges Gebiet mit hochstufigen Gegnern, in dem die Hauptstadt Dalaran liegt – besser über dem Dalaran schwebt.

Sturmgipfel

Viel habe ich noch nicht gesehen, ist ein hochalpines Gebiet, in dem Gobliningenieure ihr Unwesen treiben. Eine Quest in einem Minenfeld fand ich eher unpraktisch – ich mag es nicht, die ganze Zeit durch die Gegend explodiert zu werden …

Eiskrone

Das habe ich mir zumindest von oben schon zu einem großen Teil angeschaut, und das ist wirklich aufsehenerregend. Eine monumentale Landschaft, riesige Armeen, ein Schlachtschiff des Argentumkreuzzugs, das über dieser Landschaft schwebt – und Tore die dann endgültig auf Mordor verweisen … viel gemacht hab ich da noch nicht, aber es reicht eigentlich auch, auf seinem Greifen ein wenig darüber hinwegzuschweben. Grandios.

 Tja, genug geschrieben, ich muss wieder on, so ein Jäger wird nicht von alleine 80 …

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am Dezember 23, 2008 in Computerspiele, World of Warcraft und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Und, bist du level 80? hast du dein Geschenk noch pünktlich bekommen? 😀

  1. Pingback: 2010 in review – Was Wordpress nicht alles für einen macht … « Die Gedanken des Hollarius

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