Maia im Fieber – Premiere

Also: „Maia im Fieber“ ist ein Theaterstück, dass ich geschrieben habe und das am Freitag Premiere hatte. Sechs junge Damen und ein junger Herr haben ihr Bestes gegeben, das umzusetzen, was sich mein „krankes Hirn“ (Zitat vom Chef) so ausgedacht hat. Tja, und was soll ich sagen, bisher waren alle voll des Lobes … versteh ich gar nicht …

Ich hab wohl so literarisch gearbeitet, wie noch nie, also sehr viele Hinterbedeutungen eingebaut, viele Anspielungen, sogar Insider, die bisher nicht funktioniert haben, weil die Freunde, die diese Insider kennen, bisher noch keinen Grund gesehen haben, auch mal ins Theater zu kommen.

Dazu haben einige der jungen Herrschaften auch noch richtig gut gespielt, das Bühnenbild ist genauso effektvoll, wie ich mir das vorgestellt hab – „sehr effektiv“ meinte der Chef … wenn jetzt noch mehr als zwanzig Zuschauer pro Vorstellung kämen, könnte man direkt zufrieden sein.

Gestern wurde es dann noch schöner, weil eine zweite Vorstellung seltsamerweise mal besser war, als die Premiere, auch wenn hier und da ein bisschen gehetzt wurde – man, das Stück ist doch eh recht kurz. Und gestern war auch noch eine Schreiberin der Lokalzeitung da – juhuuuu, wir werden nicht ignoriert – was aber dem Stück nicht mehr helfen wird, weil wir ja nur noch heute Nachmittag spielen. Immerhin sind wir angefragt worden, ob wir das Stück auch vor Schülern spielen würden … wenn das technisch möglich ist, werden wir uns da dran machen, ist doch klar …

Schade ist wie immer nur, dass man ein Stück schreibt, ein halbes Jahr daran herumprobt, und nach einem Wochenende wieder alles vorbei ist … andererseits habe ich vor wenigen Wochen noch ganz anders gesprochen, da klang es eher nach: Gut, wenn das endlich vorbei ist. Aber so ist das mit Darstellern im Alter zwischen 14 und 16 Jahren, die nehmen das immer erst in der letzten Woche ernst … schade eigentlich, man hätte noch eine Menge mehr rausholen können.

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am März 1, 2009 in jugendtheater, Kultur, Literatur, Theater und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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