Idee – Wellenwreiter

Nachdem ich mir gestern die sehr lange Präsentation von Google Wave angeschaut habe und zwischendurch wirklich erstaunt war, wirklich fasziniert – denn hier gibt es erstaunliche Möglichkeiten zur Zusammenarbeit -, kam mir gleich eine Idee, wie man das neue Werkzeug, wenn man es denn hat, nutzen kann:

Ich jetzt so persönlich schreibe hier und da Theaterstücke und wenn es mich überkommt auch mal andere Sachen – letztere eher nicht so häufig. Ich meine auch, einigermaßen kreativ mit Sprache umgehen zu können, manchmal ganz humorig zu sein, wenn ich auch weiß, dass es zum Schriftsteller nie so richtig reichen wird.

Mit Google Wave wird man auf eine Weise zusammenarbeiten können, die es bisher noch nicht gibt – man schreibt gemeinsam in einem Dokument, kommentiert hier, zeigt den anderen mal eben ein Youtube-Video da – so meine ich das, können wir eine ähnliche Stimmung erreichen? – und es entsteht ein gemeinsames Produkt, dass, wenn alle, die da zusammen arbeiten, schön aufeinander eingegroovt sind, besser wird, als alles, was man allein hätte schaffen können. Man schreibt quasi, wie man auf einer Bühne zusammen improvisiert, man macht sprachliche Jamsessions – für mich klingt das ziemlich spannend.

Die leicht seltsame Überschrift könnte da für eine Marke stehen – Die Wellenwreiter – ein Verbund von Autoren und Hobby-Autoren, die gerne gemeinsam arbeiten wollen – man könnte da eine Datenbank aufmachen, jeder schreibt möglichst selbstbewusst und selbstkritisch rein, was er besonders gut kann oder wo seine Schwächen liegen, und dann fängt man zu einer festgelegten Zeit an, damit man eine gemeinsame Basis hat, und dann arbeiten alle an dem Projekt weiter – dabei kann ja ruhig jemand die Federführung übernehmen, damit die Sprache am Ende wie aus einem Guss ist, eine künstlerische Leitung ist sicherlich nicht von Nachteil. Ich glaub, besonders im Bereich von Drehbüchern und anderer dramatischer Schreibkunst wäre das Prinzip sehr vielversprechend, aber auch in anderen Bereichen, die Kreativität wird hier sicherlich nicht viele Grenzen finden.

Damit alle noch mal schauen können, verlinke ich auch noch mal das Video:

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am Oktober 15, 2009 in Gesellschaft, Kultur, Literatur, Theater und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Das Video meinte ich.

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