Rush-Poker … UUUHHHH, What a RUSH!

Seit gestern hat Full Tilt Poker eine neue Variante im Angebot, das Rush-Poker. Also, keine neue Pokervariante, keine neuen Regeln und so. Aber wo man normalerweise ganz normal an einem Tisch sitzt, Karten bekommt und sie wegwirft, und natürlich mit den gleichen Leuten weiterhin am Tisch sitzen bleibt, ist beim Rush-Poker alles in Bewegung – sofort sitzt man an einem anderen Tisch, sofort werden neue Karten ausgeteilt, und gefallen die nicht, wirft man und ist schon wieder an einem anderen Tisch und bekommt die nächsten Karten – das Tempo ist unglaublich – hier spielt man dreihundert Hände in einer Stunde, das ist annähernd das fünffache eines normalen Ring-Spieles. Ein ähnliches Tempo geht sonst nur, wenn man also fünf Tische gleichzeitig spielt – wo dann allerdings der Rhythmus nicht so einfach und gleichmäßig ist. Und spielt man brauchbares Poker, so ist das höhere Tempo natürlich eine Möglichkeit, mehr Geld zu verdienen.

Jetzt kommt die Frage nach der Taktik. Meine bisherigen Versuche – bei denen ich wohl einiges an Glück hatte, weil ich sonst wohl kaum immer mit Gewinn rausgegangen wäre – und zwar teilweise mit beträchtlichem Gewinn für den Einsatz – zeigten, dass insgesamt eher konservativ gespielt wird. Klingt ja auch logisch, ein Grund dafür, dass man viel spielt, ist ja die Langeweile – und weil man beim Rush-Poker gar keine Langeweile haben kann, wirft man alles, was man nicht unbedingt spielen will, sofort ab. Wenig spielen ist nun ein Zeichen für recht gutes Spielen – das klingt ja gar nicht gut. Das klingt so, als ob die Tische schwer zu besiegen wären. Und das stimmt auch nicht, die Tische werden nämlich auch schwach, gegen aggressive Raises wird viel weggeworfen – man kann ja in Sekundenbruchteilen mit anderen, hoffentlich besseren Karten weiterspielen. Stiehlt man ein paar Blinds, setzt man häufig auch mal mit mittleren Karten, dann sollte man schon automatisch auf einem guten Weg sein.

Eine spannende Angelegenheit? Auf jeden Fall! Nachteile? Ja, neigt dazu, süchtig zu machen – will gar nicht wissen, wie schnell man viel Geld verspielt, wenn man auf Tilt ist, wie die Pokerer so gerne sagen …

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am Januar 20, 2010 in Poker, Spiele und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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