Quick – Ich will mich nicht wiederholen …

… leicht frustriert bin ich heute morgen aufgestanden. Am Samstag ist Festival, zwei Gruppen unter meiner unbedeutenden Leitung treten bei „Wenn Träume Brücken schlagen“ in Solingen auf, und eigentlich freu ich mich. Allerdings gibt es wie eigentlich immer auch nervige Aspekte. Wie immer gibt es Leute, die hoffentlich diese Woche dann mal mit dem endgültigen Lernen ihres Textes beginnen, und wie immer nehmen ein paar Leute die Sache ernst, und andere… naja, sind anders …
Besonders genervt hat mich natürlich, dass wir am Samstag den Flashmob, mit dem wir ein bisschen Werbung machen wollten, ins Wasser fallen lassen mussten, weil wir nicht genug Leute zusammen bekommen haben, die wichtigen Rollen zu erfüllen – da wurde aus der Möglichkeit, sich bei einem Festival zu zeigen wohl mal Arbeit – wie, ich muss am langen Wochenende in die Stadt, un bei so einer seltsamen Aktion mitmachen? – und Arbeit ist einfach nicht schick.
Eben schaute ich dann mal alte Sachen in diesem meinem Blögchen durch, und las einen Artikel, der sich um die nötige Einstellung fürs Theater drehte. (man kann den auch noch lesen, hier nämlich: https://hollarius.wordpress.com/2009/10/15/einstellungen-einstellungen/) Und siehe da, ich hatte doch schon mal mein Leid geklagt, auch wenn die Grundlage damals eine etwas andere war. Habe ich nun zum letzten Mal mein Leid geklagt? Nein, ich werde wohl noch einige Male hier reinschreiben, wenn ich mich mal wieder unverstanden fühle. Ich weiß ja auch, woher es kommt. Ich brenne an diversen Enden, schreibe gerade mal wieder drei Stücke gleichzeitig und bereite nebenbei drei bis vier weitere Produktionen vor. Sowas wie der Auftritt auf einem Festival ist quasi nur Nebensache, kostet mich aber dennoch viel Zeit und Energie. Würde ich mich nur um eine Gruppe kümmern müssen, dann würde ich natürlich viel nachdrücklicher organisieren, alles schriftlich rausgeben, ständig alle an alles erinnern – ich hab aber sieben Gruppen, an die ich denken muss, bald werden es neun bis zehn sein. Da muss ich mich einfach darauf verlassen können, dass die Gruppen mitziehen. Und da werde ich noch viele Male auf die Nase fallen – für mich ist es Lebensinhalt, nicht Hobby.

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am Juni 28, 2011, in Nicht kategorisiert. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Deine Quick’s werden auch immer länger. 😉

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