Quick – Eine Rede von Steve Jobs – ein paar Gedanken

Ich bin kein Nerd, für mich war der Name Steve Jobs keine Marke, als ich vor einige Jahren eine Biografie über ihn in die Hände bekam, sie zu rezensieren hatte: http://www.media-mania.de/index.php?action=rezi&id=3094&title=Steve_Jobs_und_die_Geschichte_eines_aussergewoehnlichen_Unternehmens
Heute morgen las ich dann in meiner Twitter-Timeline von seinem Tod – musste sehr über diesen Tweet eines Freundes lachen :“There’s hope for you, apple friends. third day. third day.“ by @ThoroughT. Ja, Steve Jobs war für viele eine Art Messias.

Und bei Spiegel-Online stolperte ich dann über diese Rede:

Und ich muss zugeben, ich bin beeindruckt, ja nahezu begeistert, und dann auch wirklich ein bisschen traurig, dass dieser Steve Jobs nicht mehr auf dieser Welt ist. Noch lange wird man von ihm sprechen, noch lange wird er nachwirken. Jobs war ein Visionär der pragmatischen Sorte. Er hat mit unglaublicher Energie an seinen Ideen gearbeitet, und sie waren immer dann schon fast uninteressant für ihn, wenn sie dann fertig waren. Der Mann hat gebrannt, an beiden Enden, wie man so schön sagt, und er hat das gemacht, was er liebte, was er unbedingt machen sollte. In siener Rede outet er sich als ein barocker Mensch, „Carpe diem“ und „Memento Mori“, zwei Seiten der Vanitas-Medaille. Nutze den Tag, jeder kann der letzte sein. Ganz bald bist du tot! Und genau deshalb konnte er so produktiv sein, genau deshalb dachte er immer an die Zukunft, und deshalb lebte er so glücklich wie er konnte. Wie sagt er in seinr Rede? Wenn ich drei Tage am Stück aufwache und nicht das Gefühl habe, das zu tun, was richtig ist, dann ändere ich etwas. Meine Übersetzung mag miserabel sein, aber ganz ehrlich, mich durchzuckte gerade eine gewaltige Bewunderung. Wenn er da nicht eine geschönte Version abgeliefert hat – und es wirkt nicht so -, dann muss ich mich verbeugen.Dann sollte es mehr wie ihn geben, dann darf er als Vorbild gelten.

Wer oben auf den Link geklickt hat, und meine Rezension gelesen hat – nicht meine beste, wie ich gerne zugebe – der weiß, dass nicht alles gut war. Jobs war auch ein Egomane, er hat auch manches an die Wand gefahren, und sein Umgang mit Kollegen, wie Apple-Mitgründer Steve Wozniak, war manchmal unter aller Sau. Er war also nicht ohne Fehler, und wird auch nicht nach drei Tagen aus dem Grab krabbeln. Aber ich denke schon, dass wir heute mal kurz innehalten sollten … farewell, Steve Jobs, RIP

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am Oktober 6, 2011 in Nicht kategorisiert und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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