Der zweite Akt – Diablo III

Ja, ab in die Wüste, ab in den zweiten Akt, das war ja schon immer so, im zweiten Akt muss man … ja, es ist ein irgendwie seltsamer Zusammenhang, dass man wie im zweiten Diablo auch im dritten Diablo den zweiten Akt in der Wüste spielt, man kommt sogar einmal in die Endlosen Sande, die auch schon im zweiten Teil eine Ortsbezeichnung waren.

Das war es aber auch mit den großen Ähnlichkeiten, die Eisenwölfe ausgenommen, die man früher als Söldner mitnehmen konnte, die jetzt aber in der kaiserlichen Wache wichtig sind. In der Kaiserstadt Caldeum gibt es Stress. Die Hexe Maghda, die uns schon im ersten Akt ein bisschen auf die Nerven gegangen ist, hat ihre Hände im Spiel, es gibt auch wieder Schwierigkeiten mit irgendwelchen Dämonen, die alle Wege unsicher machen und während unsere Verbündeten sich um den Kaiserpalast kümmern, sorgen wir unterwegs für einige blaue Augen und abgerissene Körperteile. Apropos Körperteile, später müssen wir auch noch einen alten Magier zusammensetzen, und das gerät nicht zuletzt wegen dessen Versuchen, meinen asketischen Mönch zur Macht zu verführen, schon sehr unterhaltsam – ja, er redet mit uns auch schon bevor wir ihn wieder zusammengesetzt haben, was glaubt ihr denn?

Insgesamt gestaltet sich der Akt ähnlich wie der erste sehr abwechslungsreich. Weiter Bereiche mit einigen kleineren Zwischendungeons – ähnlich wie bei Diablo II, nur halt schöner – wechseln mit größeren Dungeons ab, sehr geskriptete Passagen mit den typisch zufällig generierten Landschaften. Auch in Sachen Monsterverteilungen darf man sich immer mal wieder stark an den zweiten Teil erinnert fühlen. Einzelne goldene Minibosse mit einigen Dienern drumherum kommen ebenso vor, wie die blauen Bossgruppen – fürs Spiel relevante Bosse sind violett beschriftet, da weiß man doch, woran man ist.

Mit dem geringen Übel Belial – die großen Übel wie Diablo selbst oder Baal, hat man ja schon in Diablo II geplättet – haben wir dann am Ende des zweiten Aktes auch den ersten so richtig üblen Boss. Und der ist immerhin so schwer, dass er mir wirklich Mühe machte – kein Boss für Nahkämpfer, und ich habe irgendwie ewig gebraucht, um die Mechanik zu kapieren.

Ansonsten ist der Schwierigkeitsgrad nicht übel. Kein großes Problem, aber auch nicht so, dass man überall einfach reinlaufen kann. Es gibt sehr interessante Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Fähigkeiten, und irgendwie bin ich ganz froh, dass mein Mönch sich auch ein bisschen heilen kann. Ab dem zweiten Akt, so hat man das Gefühl, werden die Heilorbs einfach weniger, und das stört schon mal ein wenig.

Abwechslungreich, gut erzählte Geschichte, jo, das ist schon sehr gut im zweiten Akt … es wird eine Fortsetzung geben.

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am Mai 18, 2012 in Nicht kategorisiert und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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