Fitnesstagebuch V

Kurze Meldung vom Sonntag: Ich habe gerade die ersten Supersätze hinter mir. Zwei Übungen hintereinander, die erste sehr hart, die zweite hart, nicht viele Wiederholungen, es geht flott durch, aber der Puls geht ziemlich hoch. Ich war gerade am unteren Ende der möglichen oder auch gewollten Wiederholungen. Trotzdem zittern mir die Arme, der Schweiß rinnt. Dabei habe ich zwei erste Übungen noch klar abgeschwächt, weil mir Liegestütze so schon sehr schwer sind, und ich dafür nicht noch meine Füße erhöhen muss, und weil ich auch enge Liegestütze noch nicht auf flachem Boden schaffe. Und obwohl ich auch noch zwischen den jeweils zwei Supersätzen eines Übungspaares eine etwas zu lange Pause gemacht habe, habe ich durchaus das Gefühl, an meine Grenzen gegangen zu sein.

Mal schauen, wie es an den nächsten Trainingstagen aussieht. Da gibt es einige Übungen, die ich erstmal überhaupt austesten muss, also die Frage beantworten, ob und wie die Übungen gehen. Ich bin auch mal gespannt, wie der Muskelkater morgen aussieht.

Ups, es ist Sonntag geworden, bevor ich weiterschreibe, dabei ist die fünfte Woche schon seit Freitag vorbei. Aber keine Sorge, es liegt nicht daran, dass ich aufgehört habe. Ich habe eine weitere Woche geschafft, und habe inzwischen, also gerade, bin noch außer Atem, die sechste Woche mit ein paar hübschen weiteren Abstoß-Liegestütz angefangen. (Fünf mehr als letzten Sonntag, leichte Steigerungen sollten ja immer drin sein.) Die Woche hat auch durchaus ein bisschen mehr Spaß gemacht, als die beiden davor. Schließlich ist diese Übungsphase kurz und sehr knackig. Dementsprechend ist der  Muskelkater auch anders. Insgesamt war es eine Woche, die weniger Schmerzen brachte, und das ist ja auch mal nett. Allerdings konnte ich letzten Montag gegen nichts andrücken, ich konnte einfach keine Kraft aufwenden – Abstoß-Liegestütze halt.

Eine Woche mit einigen Explosiv-Übungen und vielen Halteübungen, die tun alle mehr weh, als die normalen, aber die Umfänge sind halt auch geringer. Ich finde es auch einfach angenehm, dass ich weniger Zeit aufwenden muss. Die Quintessenz dieser Woche: Die Sache mit den Zugübungen ist extrem schwer, wenn man extrem schwer ist. Die Bauchübungen sind immer noch vom Teufel, und manchmal können Kleinigekeiten sehr viel ausmachen. Hatte ich doch in den Vorwochen eine vereinfachte Form des Supermans problemlos gemacht. Superman ist einfach erklärt: Auf den Bauch legen, Arme und Beine nach hinten und vorne, und dann gestreckt in die Luft heben. Die Vorübung war es, dass man die Hände unters Kinn legt und dann Beine und Ellbogen nach oben bringt. Die Arme auszustrecken brachte einfach mal drei Gänge mehr Mühe. Hatte ich mir leichter vorgestellt.

So, diese Woche gibt es nicht so viel zu erzählen, außer vielleicht: Seit Anfang Mai habe ich gut sieben Zentimeter Bauchumfang eingebüßt, mein damals gekaufter Gürtel hat nun drei Löcher mehr, von denen ich schon zwei im Gebrauch habe. In etwa die Hälfte der Zentimeter habe ich in den letzten vier Wochen verloren. Und noch eine Kleinigkeit, wo ich das Training spüre: bringe ich meine Schulterblätter näher zusammen, spüre ich deutlich mehr festes Muskelfleisch dazwischen.

Bis nächste Woche.

Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am September 27, 2015, in Nicht kategorisiert. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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