Fitnesstagebuch VI

Kleine Notiz von Donnerstag. Mein linkes Knie ist angeschlagen, schon seit Wochen. Immer wieder erholt es sich über die Woche bis Dienstag und dann tut‘s wieder weh. Weil eben dienstags die Beinübungen dran sind. Es nervt ein bisschen. Es ist nicht schrecklich schlimm, es war auch schon mal schlimmer, aber das ändert nichts dran, dass ich etwas frustriert bin. Als letzte Maßnahme bevor ich mich in die Hände von Medizinern gebe, die mir ja eh nur erzählen werden, dass ich erstmal abnehmen muss, werde ich jetzt die nächsten zwei Wochen dienstags nur Sachen machen, bei denen ich keine starke Kniebeugung habe. Das klingt ein bisschen nach Trainingsfaulheit, aber ich denke, gerade weil die Beine eh der Bereich sind, wo ich definitiv am leistungsfähigsten bin, kann ich da mal ein bisschen Schonung einstreuen.

So, jetzt zurück zu Zugübungen, bin mit dem heutigen Training noch nicht fertig. Bis Samstag oder so.

Der Samstag ist erreicht, ich stecke mitten in den Torsoübungen. Ich bin mit den letzten beiden Wochen nicht so recht zufrieden. Die Übungen mit dem hohen Anspruch und den wenigen Wiederholungen haben mich zwar oft aus der Puste gebracht, hier und da fühlten sich Muskeln auch sehr leer an, aber ich spüre keinen direkten Fortschritt. Was nicht heißt, dass ich die Wiederholungszahlen der Vorwoche nicht fast durchgängig verbessert habe. Aber vielleicht fehlt mir, so bescheuert das klingt, der Muskelkater.

Allerdings kommt dazu, dass die anspruchsvolleren Übungen eben auch bedeuten, dass sie schwer sauber durchzuführen sind. So habe ich öfter das Gefühl, dass irgendwas mit den Ausführungen nicht stimmt, ich bin mir dann nicht sicher, ob ich was falsch mache, und deshalb dann auch die Übung nicht anschlägt. Seltsame Gedanken, ich weiß.

Ab morgen kommen dann die gemischten Wochen, ich fang morgen mit Stufenintervallen bei Liegestützen an, und ich, hüstel, werde dann wohl mal die Stufenintervalle ein bisschen mehr so machen, wie im Buch gesagt. Ich werde es versuchen. Also nicht nur ein Mal das Stufenintervall durch machen, sondern nach Abschluss von vorne anfangen, bis siebeneinhalb Minuten um sind. Vielleicht starte ich auch erstmal mit fünf Minuten, denn das erscheint mir im Moment wie eine unglaublich lange Zeit. Man darf nicht vergessen, ich habe bei minus 100 angefangen, ich bin auch noch nicht so richtig bei Null. Außerdem gibt es dann Supersätze fürs Bein – mit der oben erwähnten Einschränkung -, Das Intervalltraining der zweiten beiden Wochen fürs Ziehen und zum Abschluss Hochintensitätssätze für den Torso. Zum richtigen Abschluss? Nein! Denn danach kommt noch ein Zirkeltraining für einen fünften Tag. Ich bin begeistert.

Ach ja, das dritte von den neuen Löchern im Gürtel ist jetzt auch schon im Gebrauch. Der Bauchumfang schmilzt also weiter. Bis nächste Woche!

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Über Hollarius

Ich bin in den Siebzigern geboren, halte mich voll Hybris für einen Künstler und meine auch noch, alle müssten lesen, was ich so meine ...

Veröffentlicht am Oktober 3, 2015 in Nicht kategorisiert und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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