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Zwischenruf: Cheaten!

Hach, das Thema kam eben in einem Forum auf. Cheaten in Computerspielen. Ist die richtige Übersetzung für Cheaten eigentlich „Bescheißen“? Ist ja auch egal.

Wer einen Cheat benutzt hat keine Spielerehre, wer beim Computerspiel cheatet, der schummelt auch bei anderen Spielen. Das muss sicherlich nicht so sein, aber irgendwie machen mich Cheats misstrauisch. Jetzt mal ernsthaft: Wenn ich mich an ein Spiel ausliefere, dann will ich das auch bestehen. Dann will ich mich nicht irgendwie durchmogeln. Schaff ich das nicht, gibt es zwei Möglichkeiten – entweder fehlen mir die Fähigkeiten, ich versuche es dann so lange, bis ich es schaffe, oder das Spiel taugt nichts, weil ich bei der ersten größeren Schwierigkeit aufgebe. Dann hat mich das Spiel nicht so sehr fesseln können, dass ich auch in dieser Schwierigkeit nicht die Flinte ins Korn schmeiße. Natürlich gibt es hier und da das Problem, dass ein Spiel einfach schlecht balanciert ist, dass es an einem Punkt dann wirklich nicht weiter geht. Aber das ist dann ja ein Fehler des Spiels, dann taugt es halt nichts. Uih, schon einmal im Kreis gedreht.

Ein kurzer Blick auf meine WoW-Karriere. Ja, auch ich bin ein bis drei Mal von Kollegen aus der Gilde durch eine Instanz gezogen worden, allerdings habe ich das wirklich nur wenige Male genutzt, und auch nicht wirklich zielgerichtet, sondern nur, wenn es sich ergab. Ansonsten habe ich sehr früh ein paar schicke Taschen bekommen, und immer, wenn ich ein Reittier brauchte, hat mir jemand ein bisschen Gold geliehen. Ist das schon Cheaten oder einfach nur gute Gildengemeinschaft? Wenn jetzt jemand Probleme hat, komme ich schließlich auch vorbei und helfe aus …

Na, da hab ich ja noch was zu Grübeln …