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Dominion – Kartenvorstellung – Der Abenteurer

Immer noch ist Dominion das Spiel unserer Wahl, und irgendwie habe ich Lust mehr darüber zu schreiben, als das bisher schon geschehen ist. Also stelle ich einfach mal die Königreichkarten des Spiels und seiner Erweiterungen vor – beginnend mit A wie Abenteurer.

Kartentext: „Decke solange Karten vom Nachziehstapel auf, bis 2 Geldkarten offen liegen. Nimm die Geldkarten auf die Hand, lege die übrigen aufgedeckten Karten ab.“

Der Abenteurer ist bisher die teuerste reine Aktionskarte der Dominionwelt und sollte also sehr mächtig sein, sie kostet mit sechs Geldeinheiten genauso viel wie ein Goldstück. In einer optimierten Hand ohne Kupfer – das man fröhlich entsorgt oder umgebaut hat -, bringt der Geldverleiher mindestens vier Geldeinheiten wenn man ihn spielt, und es ist ja noch das Maximum von sechs Geld möglich – und dann ist der Abenteurer auch sehr mächtig. Muss man das Kupfer auf der Hand behalten und gibt es nicht viele Aktionen, dann sollte man fast immer die Finger von Abenteurern lassen, auch in guten Decks sind mehr als zwei Abenteurer fast immer sinnlos, da bringt Gold deutlich mehr.

Eine Ausnahme gibt es: die Mülldecks, die durch Herzog- oder Gärtentaktik entstehen, oder auch durch Hexen und Seehexen, außerdem kann man den Abenteurer als Konterkarte speziell gegen Geisterschiffe aus dem Seaside-Set sehen, bei denen Karten zurück auf den Nachziehstapel gelegt werden. Bei Mülldecks findet oft nur noch der Abenteurer überhaupt irgendwelches Geld.

Spielt man aktionsreiche Strategien wird man auf den Abenteurer lieber verzichten – er sucht halt nur Geld, die vielleicht sehr hilfreichen anderen Aktionskarten werden einfach abgelegt – da ist die Bibliothek dann deutlich stärker.